Wenn eine Krabbe eisigen Temperaturen ausgesetzt wird, beginnt das Wasser in ihrem Körper zu gefrieren. Dies kann dazu führen, dass die Zellen der Krabbe platzen, was zu Gewebeschäden und zum Tod führt. Einige Krabben können jedoch das Einfrieren für kurze Zeit überstehen. Dies liegt daran, dass sie Proteine in ihrem Blut haben, die als Frostschutzmittel wirken und verhindern, dass ihre Körperflüssigkeiten vollständig gefrieren.
Eine besonders gut an kalte Temperaturen angepasste Krabbe ist die Polarkrabbe (Hyas araneus). Diese Krabbe lebt im Arktischen Ozean, wo die Temperaturen auf bis zu -40 Grad Celsius fallen können. Die Polarkrabbe hat eine hohe Konzentration an Frostschutzproteinen in ihrem Blut, sodass sie auch dann überleben kann, wenn ihre Körperflüssigkeiten teilweise gefroren sind.
Andere Krabben, die das Einfrieren überleben können, sind die Schneekrabbe (Chionoecetes opilio) und die Königskrabbe (Paralithodes camtschaticus). Diese Krabben leben in kalten Gewässern vor den Küsten Alaskas und Kanadas. Außerdem haben sie hohe Konzentrationen an Frostschutzproteinen in ihrem Blut, was es ihnen ermöglicht, längere Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu überstehen.