1. Körpergröße und -form: Buckelwale haben einen stromlinienförmigen Körper, der den Widerstand beim Schwimmen verringert. Ihre Größe, typischerweise zwischen 12 und 16 Metern (39 bis 52 Fuß) lang, sorgt für Auftrieb und ermöglicht es ihnen, weite Strecken zurückzulegen.
2. Flossen: Ihre langen und kräftigen Brustflossen, die bis zu einem Drittel ihrer Körperlänge ausmachen können, helfen ihnen beim Manövrieren, Drehen und Halten des Gleichgewichts. Diese Flossen bieten im Vergleich zu anderen Walarten eine größere Beweglichkeit.
3. Egel: Buckelwale haben breite und tief eingekerbte Schwanzflosse. Bei tiefen Tauchgängen können sie diese Fluken nutzen, um starke Vortriebskräfte zu erzeugen.
4. Speck: Eine dicke Speckschicht isoliert Buckelwale und hilft ihnen, ihre Körpertemperatur in den kalten Meeresgewässern, in denen sie leben, aufrechtzuerhalten.
5. Balenplatten: Buckelwale sind Filterfresser und haben spezielle Bartenplatten im Maul. Mit diesen Platten können sie winziges Plankton und kleine Fische aus dem Wasser filtern. Die langen, gefransten Bartenplatten hängen vom Oberkiefer herab und funktionieren wie riesige Siebe.
6. Halsrillen: Buckelwale haben ausgeprägte Kehlfurchen, die vom Unterkiefer bis zum Bauch verlaufen. Diese Rillen ermöglichen eine Erweiterung der Kehle, sodass sie große Mengen Wasser mit Beute aufnehmen und das Wasser dann ausstoßen können, während sie die Nahrungspartikel heraussieben.
7. Vokalisierungen: Buckelwale sind bekannt für ihre komplexen und melodischen Gesänge, die hauptsächlich von Männchen während der Brutzeit produziert werden. Diese Lieder dienen der Kommunikation und können dazu dienen, Partner anzulocken und Territorien zu etablieren.
8. Tauchanpassungen: Buckelwale können in große Tiefen tauchen und bis zu 100 Meter (328 Fuß) oder mehr erreichen. Ihr Herz-Kreislauf- und Atmungssystem ist gut an tiefe Tauchgänge angepasst, was es ihnen ermöglicht, effizient Sauerstoff zu sparen und den Druckänderungen unter Wasser standzuhalten.
9. Flossenschläge und Schwanzbruch: Buckelwale üben an der Oberfläche verschiedene Verhaltensweisen aus, darunter Flossenschlagen, Schwanzbrechen und Lobtailing. Diese Verhaltensweisen können mehreren Zwecken dienen, beispielsweise der Kommunikation, dem Anlocken von Beute oder sogar der Entfernung von Parasiten.
10. Migration: Buckelwale unternehmen ausgedehnte Wanderungen zwischen ihren Nahrungsgebieten in Polargewässern und ihren Brut- und Kalbegebieten in wärmeren tropischen Regionen. Diese Fähigkeit, weite Ozeanentfernungen zu bewältigen, wird durch ihre scharfen Sinne und ihren inneren Kompass erleichtert.
Diese Anpassungen ermöglichen es den Buckelwalen insgesamt, in ihren ozeanischen Lebensräumen zu überleben und zu gedeihen, wodurch sie gut an ihren Migrationslebensstil und ihr Filterverhalten angepasst sind.