2. Druck: Je tiefer ein Tier unter Wasser geht, desto größer ist der Druck, den es erlebt. Dies liegt daran, dass Wasser dichter ist als Luft, sodass es mehr Kraft auf Objekte ausübt, die darin getaucht sind. Der Druck kann die Körperstruktur, die Physiologie und das Verhalten eines Tieres beeinflussen. Einige Tiere haben Anpassungen, die es ihnen ermöglichen, hohem Druck standzuhalten, wie z. B. verstärkte Skelette oder spezialisierte Enzyme. Andere können in flacheren Tiefen leben oder wandern, um Bereiche mit extremem Druck zu vermeiden.
3. Sauerstoff: Im Gegensatz zur Luft enthält Wasser eine viel geringere Sauerstoffkonzentration. Dies bedeutet, dass unter Wasser lebende Tiere aus dem Wasser Sauerstoff extrahieren müssen, was eine herausfordernde Aufgabe sein kann. Zu diesem Zweck haben viele Wassertiere spezielle Atemwegssysteme wie Kiemen oder spezielle Hautstrukturen, die es ihnen ermöglichen, Sauerstoff aus dem Wasser zu absorbieren. Einige Tiere wie Wale und Delfine haben Lungen und müssen regelmäßig Luft fließen, um Luft zu atmen.
4. Licht und Sicht: Die unter Wasser verfügbare Lichtmenge nimmt mit Tiefe ab. Dies kann es den Tieren schwer machen, in den dunklen Tiefen des Ozeans zu sehen und zu navigieren. Viele aquatische Tiere haben Anpassungen, um ihr Sehvermögen bei schlechten Lichtverhältnissen zu verbessern, wie z. B. große Augen, spezialisierte Retinas oder Biolumineszenzorgane, die Licht produzieren. Einige Tiere verwenden auch Echolocation, einen Prozess, in dem Klangwellen emittiert und die Echos interpretiert werden, um ein mentales Bild ihrer Umgebung zu erzeugen.
5. Temperatur und Salzgehalt: Die Temperatur und der Salzgehalt des Wassers können in verschiedenen Unterwasserlebensräumen erheblich variieren. Einige Tiere sind so angepasst, dass sie in bestimmten Temperaturbereichen leben und können in Gewässern, die zu heiß oder zu kalt sind, nicht überleben. Der Salzgehalt kann auch die Physiologie eines Tieres beeinflussen, insbesondere bei Organismen, die für Veränderungen des osmotischen Drucks empfindlich sind. Tiere, die in Gebieten mit schwankenden Temperaturen oder Salzgehaltniveaus leben, können Anpassungen haben, um diese Veränderungen zu tolerieren.
6. Raubtiere und Beute: Genau wie terrestrische Ökosysteme sind Unterwasserumgebungen mit Raubtieren und Beute gefüllt. Wassertiere müssen sich ständig der potenziellen Raubtiere bewusst sein und Verteidigungsstrategien anwenden, um nicht gegessen zu werden. Diese Strategien können Tarn-, Schutzkörperstrukturen oder die Verwendung von Geschwindigkeit und Beweglichkeit umfassen, um Raubtieren zu entkommen. Tiere müssen auch Beute finden und erfassen, um zu überleben, und sie können spezielle Jagdverhalten oder Körperstrukturen entwickeln, um ihre Nahrung zu erfassen.