Dichte Wälder: Bengalische Tiger leben hauptsächlich in tropischen feuchten Laubwäldern, Mangrovenwäldern, subtropischen Wäldern und tropischen Regenwäldern. Sie bevorzugen Gebiete mit dichter Vegetation, die Schutz, Schatten und ausreichend Deckung für die Jagd und die Vermeidung von Raubtieren bieten.
Grasland und offene Flächen: Obwohl es sich überwiegend um Waldbewohner handelt, erforschen und jagen Bengaltiger auch offene Gebiete. Hohe Gräser, Schilfgebiete, Savannen und Überschwemmungsgebiete sind wichtige Teile ihres Lebensraums, da sie die Jagd und Bewegung erleichtern und gleichzeitig Schutz bieten.
Wasserquellen: Die Nähe zum Wasser ist für Bengal-Tiger lebenswichtig. Flüsse, Bäche, Seen, Sümpfe und andere Süßwasserquellen werden zu integralen Bestandteilen ihres Lebensraums. Trinkwasser, Abkühlung und die Nutzung von Gewässern als Hinterhalt für die Jagd sind Schlüsselfaktoren für ihr Überleben.
Höhe: Diese großen Fleischfresser kommen in verschiedenen Höhenlagen vor. In den Ausläufern des Himalaya können sie bis zu einer Höhe von 3.000 Metern (9.800 Fuß) leben. Umgekehrt bewohnen sie auch einige tief gelegene Küstenregionen.
Vom Menschen veränderte Landschaften: Während Bengaltiger relativ ungestörte Gebiete bevorzugen, passen sie sich an veränderte Landschaften an, die durch menschliche Aktivitäten beeinflusst werden. Einige Tigerpopulationen leben in Regionen mit Plantagen, Agrarlandschaften und sogar veränderten Graslandflächen, sofern ausreichender Schutz und Ressourcen verfügbar sind.
Die Verbreitung des Bengal-Tigers hängt weitgehend von diesen geeigneten Lebensräumen und der Verfügbarkeit ausreichender Beutepopulationen ab. Naturschutzbemühungen konzentrieren sich oft auf die Erhaltung und Verwaltung von Schutzgebieten, die diesen majestätischen Großkatzen sichere Zufluchtsorte bieten und gleichzeitig mit den örtlichen Gemeinschaften zusammenleben.