Warum ist die Scheidenschwanzfledermaus der Seychellen gefährdet?

Die Seychellen-Fledermaus (Coleura seychellensis) ist aufgrund einer Kombination von Faktoren vom Aussterben bedroht:

Verlust und Zerstörung von Lebensräumen :Die Scheidenschwanzfledermaus der Seychellen ist zum Schlafen und zur Nahrungssuche auf heimische Waldlebensräume angewiesen. Die Entwaldung für Landwirtschaft, Holzeinschlag und Entwicklung hat zur Fragmentierung und Verkleinerung dieser Wälder geführt, wodurch der verfügbare Lebensraum für diese Art erheblich eingeschränkt wurde.

Jagd und Fallenstellen :Die Seychellen-Fledermaus mit Scheidenschwanz wird gelegentlich als Nahrung gejagt oder in der traditionellen Medizin verwendet. Außerdem können sie sich in Netzen verfangen, die für andere Tiere ausgelegt sind.

Eingeführte Raubtiere :Die Einführung nicht heimischer Raubtiere wie Ratten, Katzen und Mungos hat ebenfalls zum Rückgang der Seychellen-Fledermaus mit Scheidenschwanz beigetragen. Diese Raubtiere jagen die Fledermäuse, ihre Jungen und ihre Rastplätze.

Geringe Populationsgröße und genetische Anfälligkeit :Die Seychellen-Fledermaus mit Scheidenschwanz hat eine geringe Populationsgröße und ist stark lokalisiert, was sie anfälliger für die Auswirkungen von Lebensraumverlust, Jagd und Raub macht. Die geringe Populationsgröße schränkt auch die genetische Vielfalt ein, erhöht das Inzuchtrisiko und verringert die Fähigkeit der Art, sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen.

Klimawandel :Veränderte Klimamuster, wie erhöhte Temperaturen und veränderte Niederschläge, können die Verfügbarkeit von Nahrung und Rastplätzen beeinträchtigen und die Herausforderungen, denen sich die Seychellen-Fledermaus mit Scheidenschwanz gegenübersieht, weiter verschärfen.

Es werden fortlaufend Erhaltungsbemühungen unternommen, um die Seychellen-Blattschwanzfledermaus und ihren Lebensraum zu schützen, einschließlich der Einrichtung von Schutzgebieten, der Wiederherstellung von Lebensräumen und Maßnahmen zur Bekämpfung von Raubtieren. Allerdings ist die Art nach wie vor stark gefährdet und erfordert kontinuierliche Überwachung und Erhaltungsmaßnahmen, um ihr langfristiges Überleben zu sichern.