Stärken:
Feuerkraft: Die Tiger-Panzer waren mit leistungsstarken Hauptgeschützen ausgestattet, die die Panzerung der meisten alliierten Panzer aus großer Entfernung durchschlagen konnten. Das 88-mm-Geschütz KwK 36 des Tiger I und das 88-mm-Geschütz KwK 43 des Tiger II gehörten zu den stärksten Panzerabwehrgeschützen des Krieges.
Rüstung: Die Tiger-Panzer hatten vor allem an der Front eine dicke Panzerung, die es den meisten alliierten Geschützen erschwerte, sie zu durchdringen. Der Tiger I hatte eine Frontpanzerung von bis zu 100 mm, während der Tiger II bis zu 185 mm hatte.
Schwächen:
Mobilität: Die Tiger-Panzer waren schwer und langsam, was sie weniger wendig machte als einige andere Panzer. Dies könnte in rasanten Kampfsituationen wie Stadtkämpfen oder bei der Begegnung mit wendigeren Gegnern von Nachteil sein.
Zuverlässigkeit: Die Tiger-Panzer waren anfällig für mechanische Probleme und Ausfälle. Dies lag zum Teil an ihrem komplexen Design und der Schwierigkeit, sie unter rauen Kampfbedingungen zu warten.
Produktion und Zahlen: Die Herstellung der Tiger-Panzer war teuer und zeitaufwändig, und während des Krieges wurden weniger als 2.000 Tiger Is und Tiger II gebaut. Dies begrenzte ihre Gesamtwirkung auf die Kriegsanstrengungen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die deutschen Tiger-Panzer zweifellos leistungsstarke und beeindruckende Panzerfahrzeuge waren, aber sie waren nicht unbedingt die „besten“ Panzer des Zweiten Weltkriegs. Ihre Wirksamkeit wurde von verschiedenen Faktoren beeinflusst, und verschiedene Panzer dienten unterschiedlichen Zwecken und hatten ihre eigenen Stärken und Schwächen.