Im Gegensatz zu einigen anderen sozialen Tieren bilden schwarze Nashörner keine langfristigen Bindungen oder leben in etablierten Gruppen. Erwachsene Männer haben in der Regel größere Heimbereiche und können territoriale Verhaltensweisen aufweisen und ihr Territorium vor anderen männlichen Nashörnern verteidigen. Wenn Nashörner miteinander in Kontakt kommen, können Interaktionen aggressiv sein, was häufig zu Kämpfen und Verletzungen führt.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass schwarze Nashörner nicht ganz einsam sind. Sie haben vorübergehende soziale Interaktionen, insbesondere wenn es um die Paarung geht. Männliche und weibliche Nashorns kommen während der Brutz Jahreszeiten zusammen, wobei das männliche Frauen durch Stärke und Vokalisationen umgibt. Nach der Paarung hebt das Weibchen das Kalb allein. Die Bindung zwischen Mutter und Kalb dauert zwei bis drei Jahre, wonach das junge Nashorn unabhängig wird und sein einsames Leben beginnt.
Es ist erwähnenswert, dass die soziale Struktur von schwarzen Nashörnern aufgrund ihres geografischen Standorts und der spezifischen Populationen leicht variieren kann. Einige Forscher haben Fälle von vorübergehenden Assoziationen zwischen schwarzen Nashörnern wie Müttern und ihren Sub-Erwachsenen-Nachkommen oder Rhinos-Teilen von Lebensräumen mit begrenzten Ressourcen beobachtet. Insgesamt sind diese Nashörner jedoch für ihre Präferenz für einsames Leben bekannt.