1. Laufen:Strauße sind für ihre unglaubliche Geschwindigkeit bekannt. Sie haben lange, kraftvolle Beine mit starken Muskeln, die es ihnen ermöglichen, mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Meilen pro Stunde (80 Kilometer pro Stunde) zu laufen. Ihre langen, robusten Beine wirken wie Quellen, bieten effiziente Stoßdämpfung und ermöglichen es ihnen, große Entfernungen schnell abzudecken.
2. Verteidigung:Strauße nutzen ihre starken Beine als primäres Verteidigungsmittel. Wenn sie bedroht sind, können sie mit ihren langen, scharfen Krallen starke Tritte liefern. Ein einzelner Tritt aus einem Strauß kann zu schweren Verletzungen führen oder sogar für Raubtiere tödlich sein.
3. Balance:Strauße haben zwei Zehen auf jedem Fuß, was dazu beiträgt, ihr Gewicht gleichmäßig zu verteilen und Stabilität zu bieten. Ihre langen Hälse und Beine tragen ebenfalls zu ihrer Gesamtbilanz bei und ermöglichen es ihnen, das Gleichgewicht beim Laufen oder Gehen aufrechtzuerhalten.
4. Navigation:Strauße verwenden ihre Beine zur Navigation. Ihre Beine sind mit sensorischen Rezeptoren ausgestattet, die ihnen helfen, Schwingungen im Boden zu erkennen. Dies ermöglicht es ihnen, potenzielle Gefahren wie die Annäherung an Raubtiere aus der Ferne zu erfassen und angemessene Ausweichmaßnahmen zu ergreifen.
5. Staubbad:Strauße beschäftigen sich mit Staubbaden, wo sie sich hinlegen und ihre Beine benutzen, um ihren Körper zu zerstreuen und zu treten. Staubbad hilft ihnen, Parasiten loszuwerden, die Körpertemperatur zu regulieren und gesunde Federn aufrechtzuerhalten.
Es ist wichtig zu beachten, dass Strauße zwar für Laufen und Verteidigung gut angepasst sind, sie jedoch nicht als Verteidigungsmechanismus ihren Kopf im Sand begraben. Dies ist ein weit verbreitetes Missverständnis. Strauße können den Kopf senken, um Objekte am Boden oder als Teil ihrer Paarungsrituale zu picken, aber sie begraben nicht absichtlich ihre Köpfe im Sand.