Anstelle von Augen verwenden Acoelome andere Sinne, um in ihrer Umgebung zu navigieren. Zum Beispiel haben Flachwürmer lichtempfindliche Zellen, die es ihnen ermöglichen, Veränderungen der Lichtintensität zu erkennen, und Rotiferen haben ein Paar Antennen, mit denen sie ihre Umgebung spüren. Einige Akoelome haben auch chemische Rezeptoren, die es ihnen ermöglichen, das Vorhandensein von Lebensmitteln oder Raubtieren nachzuweisen.
Es wird angenommen, dass das Fehlen von Augen in Akoelomen eine evolutionäre Anpassung ist, die es ihnen ermöglicht hat, in harten Umgebungen zu überleben. Augen sind komplexe Organe, die viel Energie benötigen, um zu pflegen, und sie können durch Umweltfaktoren wie Sonnenlicht, Staub und Wasser leicht beschädigt werden. Acoelomate können ihren Energieverbrauch verringern und ihre Überlebenschancen in herausfordernden Umgebungen erhöhen.