Bei Vögeln können kahle Beine mehrere Zwecke dienen. Für Watvögel hilft es, den Luftwiderstand beim Gehen im Wasser zu verringern. Die exponierten Beine erleichtern die Wärmeregulierung, da die nackte Haut eine bessere Ablassung überschüssiger Körperwärme ermöglicht. Darüber hinaus kann das Fehlen von Federn an den Beinen ein gewisses Maß an Tarnung ermöglichen, indem der Umriss des Vogelkörpers aus der Ferne aufgebaut wird.
Bei einigen Vogelarten, die in kalten Umgebungen leben, helfen kahle Beine bei der Isolierung. Die nackte Haut ist mit Waagen bedeckt und hilft bei der Körperwärme. Zum Beispiel hat der Felsenptarmigan, in dem kalte Bergregionen lebt, dicht gefiederte Beine und Zehen, die dazu beitragen, seine Füße aus dem eisigen Gelände zu isolieren.
Bei Säugetieren wird die Kahlzeit-Bigheit häufig mit Anpassungen an bestimmte Lebensräume verbunden. Zum Beispiel haben einige grabene Nagetiere kahle Beine, die es ihnen ermöglichen, sich leichter durch unterirdische Tunnel zu bewegen. In einigen Beuteltieren wie dem tasmanischen Teufel und dem Taubsinn könnten Haarlosigkeit oder spärliches Fell an den Beinen die Duftmarkierung erleichtern und die Thermoregulation verbessern.
Insgesamt ist die Glatze bei Vögeln und Säugetieren eine Anpassung an ihre jeweiligen Umgebungen und trägt zu ihrem Überleben und allgemeinem Wohlbefinden bei.