Zum Beispiel verwenden Leoparden ihren Geruchssinn, um ihr Territorium zu kommunizieren und zu markieren. Sie sezernieren chemische Signale wie Urin- und Drüsensekrete, um mit anderen Leoparden zu kommunizieren. Diese Duftmarkierungen vermitteln Informationen über die Geschlechts-, Fortpflanzungsstatus-, Präsenz- und Territoriumsgrenzen eines Individuums. Durch die Verfolgung dieser Düfte können Leoparden Kenntnisse über ihre Umgebung erlangen und potenzielle Begegnungen mit anderen Raubtieren vermeiden.
Darüber hinaus nutzen Leoparden manchmal ihren Geruchssinn, um versteckte Beute zu lokalisieren. Bei der Jagd auf kleine Säugetiere oder Vögel, die sich in einer dichten Vegetation oder unterirdischen Höhlen verbergen können, können Leoparden genau ihre Lage herausschnüffeln. Sie können subtile Nuancen in Düften erkennen und ahnungslose Beute aufspüren.
Obwohl ihr Anblick dominanter ist, liefert der Geruchssinn von Leoparden einen zusätzlichen sensorischen Input, der ihre Überlebens- und Nahrungsstärkungsstrategien verbessern kann. Es trägt zu ihrer bemerkenswerten Anpassungsfähigkeit und ihrem Erfolg in verschiedenen Lebensräumen bei, in denen Ressourcen knapp oder herausfordernd zugreifen können.