Wenn ein Raubtier die Jagd macht, erweitern sich seine Pupillen oder werden größer, um mehr Licht in das Auge zu lassen. Diese erhöhte Lichtempfindlichkeit hilft dem Raubtier, bei schlechten Lichtverhältnissen besser zu sehen. Die erweiterten Pupillen können auch aus der Ferne völlig schwarz erscheinen lassen.
Beim Menschen erweitern sich die Schüler auch bei schlechten Lichtverhältnissen, scheinen jedoch normalerweise nicht schwarz zu werden. Dies liegt daran, dass die menschliche Iris, die der farbige Teil des Auges ist, relativ groß ist. Selbst wenn die Pupillen erweitert sind, deckt die Iris immer noch einen erheblichen Teil des Auges ab und verhindert, dass sie völlig schwarz erscheinen.
Bei einigen Raubtieren wie Katzen ist die Iris viel kleiner. Dies bedeutet, dass das gesamte Auge, wenn sich die Pupillen erweitern, schwarz erscheinen kann. Dies kann eine nützliche Anpassung für die Jagd sein, da es dem Raubtier helfen kann, sich in seine Umgebung zu mischen und zu vermeiden, von seiner Beute gesehen zu werden.
Während die Augen einiger Raubtiere bei der Jagd schwarz scheinen, ist dies nicht auf eine Änderung der Farbe des Auges selbst zurückzuführen. Es ist einfach eine optische Täuschung, die durch die Dilatation der Schüler verursacht wird.