Was sind erworbene Anpassungen?

erworbene Anpassungen sind Veränderungen im Phänotyp eines Organismus, die nicht durch Veränderungen in seinen Genen oder DNA verursacht werden. Diese Anpassungen werden während der Lebensdauer eines Organismus als Reaktion auf Umweltreize oder Erfahrungen erworben und werden nicht an seine Nachkommen weitergegeben. Einige häufige Beispiele für erworbene Anpassungen sind:

- immunologisches Gedächtnis :Die Fähigkeit des Immunsystems, eine stärkere Immunantwort auf einen zuvor aufgetroffenen Erreger zu erkennen und zu montieren.

- Neuronale Plastizität :Die Fähigkeit des Gehirns, seine Struktur und Funktion als Reaktion auf neue Erfahrungen oder das Lernen zu verändern.

- strukturelle Veränderungen in Reaktion auf Umweltstimuli :Zum Beispiel können Pflanzen, die bei schlechten Lichtverhältnissen ausgesetzt sind, längere Stängel und größere Blätter entwickeln, um mehr Licht zu erfassen.

Erfasste Anpassungen sind wichtig, damit Organismen sich schnell und flexibel an die Umweltbedingungen anpassen können. Sie sind besonders wichtig für Organismen, die in Umgebungen leben, die sehr unterschiedlich oder unvorhersehbar sind.