1. Nachgewiesene Ölreserven:
Nachgewiesene Ölreserven sind die geschätzten Ölmengen, die entdeckt wurden und wirtschaftlich mit vorhandenen Technologie und den vorherrschenden wirtschaftlichen Bedingungen extrahiert werden können. Diese Reserven sind gut definiert und haben ein hohes Maß an Sicherheit in Bezug auf Größe und Wiederherstellung.
2. Wahrscheinliche Ölreserven:
Wahrscheinliche Ölreserven sind geschätzte Ölmengen, die weniger sicher sind als bewährte Reserven, aber eine gute Chance haben, zurückgewonnen zu werden. Diese Reserven erfordern möglicherweise weitere Explorations- und Entwicklungsbemühungen, um ihr Potenzial vollständig zu beurteilen, sie gelten jedoch als wahrscheinlich zu existieren und wirtschaftlich lebensfähig.
3. Mögliche Ölreserven:
Mögliche Ölreserven sind geschätzte Ölmengen, die spekulativer und weniger sicher sind als bewährte oder wahrscheinliche Reserven. Diese Reserven sind häufig mit unerforschten Bereichen oder Formationen mit begrenzten Daten verbunden, und ihre Existenz und Wiederherstellung sind weniger gut etabliert. Mögliche Reserven haben eine geringere Wahrscheinlichkeit, entwickelt und produziert zu werden als bewährte und wahrscheinliche Reserven.
Es ist wichtig zu beachten, dass sich diese Klassifikationen im Laufe der Zeit ändern können, wenn neue Informationen und Technologien auftauchen. Ölreserven können aufgrund geologischer Daten, Fortschritte bei Extraktionstechniken und Änderungen der wirtschaftlichen Bedingungen neu bewertet und neu klassifiziert werden. Die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Reserveschätzungen ist entscheidend für Planung, Investitionsentscheidungen und die Politikgestaltung in der Öl- und Gasindustrie.