1. Radiale Symmetrie :Seesterne besitzen eine radiale Symmetrie, wobei ihre Körperteile um eine zentrale Scheibe angeordnet sind. Sie haben typischerweise fünf oder mehr Arme, die strahlenförmig von der zentralen Bandscheibe ausgehen.
2. Wassergefäßsystem :Seesterne verfügen über ein einzigartiges Wassergefäßsystem, das aus wassergefüllten Kanälen und Röhrenfüßen besteht. Diese Rohrfüße dienen der Fortbewegung, der Nahrungsaufnahme und der Wahrnehmung der Umgebung.
3. Rohrfüße :Die Röhrenfüße von Seesternen befinden sich an der Unterseite ihrer Arme. Jeder Rohrfuß verfügt am Ende über einen Saugnapf, der es Seesternen ermöglicht, sich an Oberflächen festzusetzen und sich durch Vorwärtsziehen fortzubewegen.
4. Madreporit :Der Madreporit ist eine siebartige Platte, die sich auf der aboralen (oberen) Oberfläche von Seesternen befindet. Es ist mit dem Wassergefäßsystem verbunden und dient als Eintrittspforte für Meerwasser.
5. Pedicellarien :Seesterne können kleine, zangenartige Strukturen, sogenannte Pedicellariae, auf ihrer Körperoberfläche verstreut haben. Pedicellariae können Seesternen helfen, Beute zu fangen, sich gegen Raubtiere zu verteidigen oder Trümmer zu entfernen.
6. Stacheln :Viele Seesternarten haben Stacheln oder Beulen auf ihrer Körperoberfläche. Größe, Form und Dichte dieser Stacheln können je nach Art variieren. Stacheln können Schutz und Tarnung bieten.
7. Färbung :Seesterne gibt es in einer Vielzahl von Farben, darunter Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Lila und Schwarz. Einige Seesterne haben komplizierte Muster oder eine fleckige Färbung.
8. Körpergröße und -form :Seesterne können unterschiedlich groß sein, wobei einige Arten eine Armspannweite von nur wenigen Zentimetern haben, während andere einen Durchmesser von bis zu mehreren Fuß erreichen können. Auch ihre Körperform kann variieren, wobei einige Arten lange und schlanke Arme haben, während andere kürzere und kräftigere Arme haben.
9. Reproduktion :Die meisten Seesterne vermehren sich sexuell, wobei Männchen und Weibchen Gameten (Spermien und Eier) ins Wasser abgeben. Die Befruchtung erfolgt äußerlich und die resultierenden Larven entwickeln sich zu jungen Seesternen. Einige Seesternarten können sich durch Teilung oder Regeneration auch ungeschlechtlich vermehren.
10. Lebensraum :Seesterne sind wirbellose Meerestiere und kommen in verschiedenen Lebensräumen vor, darunter in flachen Küstengewässern, Korallenriffen, felsigen Küsten und Tiefseeumgebungen. Verschiedene Seesternarten haben sich an bestimmte Lebensräume und Umweltbedingungen angepasst.
Durch die Untersuchung dieser Identifikationsmerkmale können Wissenschaftler, Meeresbiologen und Naturforscher verschiedene Seesternarten klassifizieren und identifizieren und ihre ökologische Rolle und Bedeutung in Meeresökosystemen verstehen.