1. Produzenten: Dabei handelt es sich um autotrophe Organismen, die durch den Prozess der Photosynthese oder Chemosynthese ihre eigene Nahrung herstellen können. Pflanzen sind die Hauptproduzenten in den meisten terrestrischen Nahrungsnetzen, während Phytoplankton die Hauptproduzenten in aquatischen Nahrungsnetzen ist.
2. Hauptverbraucher: Diese Organismen werden auch Pflanzenfresser genannt und fressen ausschließlich Pflanzen. Sie stellen die erste Konsumentenebene im Nahrungsnetz dar und sind für ihre Nahrungsmittel direkt von den Produzenten abhängig. Häufige Beispiele für Primärkonsumenten sind Insekten, Kaninchen und Hirsche.
3. Sekundärverbraucher: Diese Organismen sind Fleischfresser oder Allesfresser, die Primärkonsumenten fressen. Sie sind die zweite Ebene der Verbraucher im Nahrungsnetz und beziehen ihre Energie durch die Nahrungsaufnahme von Pflanzenfressern. Beispiele für Sekundärkonsumenten sind Spinnen, Frösche und Vögel.
4. Tertiäre Verbraucher: Diese auch als Top-Raubtiere bekannten Organismen sind Fleischfresser oder Allesfresser, die sich von anderen Fleischfressern ernähren. Sie stellen die höchste Konsumentengruppe im Nahrungsnetz dar und haben nur wenige oder gar keine Fressfeinde. Beispiele für tertiäre Verbraucher sind Falken, Wölfe und Haie.
5. Zerleger: Diese Organismen bauen abgestorbene Pflanzen und Tiere ab und geben ihre Nährstoffe wieder an die Umwelt ab. Zu den Zersetzern zählen Bakterien, Pilze und Insekten wie Regenwürmer.
Die Ebenen eines Nahrungsnetzes sind miteinander verbunden, wobei Energie von einer Ebene zur nächsten fließt. Wenn Energie in der Nahrungskette weitergegeben wird, geht sie als Wärme verloren und wird für die verschiedenen Aktivitäten und Prozesse der beteiligten Organismen genutzt. Dies führt zu einer Verringerung der auf höheren trophischen Ebenen verfügbaren Energie, was die Anzahl der Ebenen begrenzt, die ein Nahrungsnetz unterstützen kann.