Sagt ein Fischhirn es, dass er aufhören soll zu essen?

Fische haben keine analog zu dem Säugetierhypothalamus, die das Gefühl von Hunger und Sättigung kontrolliert. Dies bedeutet, dass sich Fische nicht so "voll" wie wir tun. Stattdessen verlassen sie sich auf eine Vielzahl von internen und externen Hinweisen, um ihre Nahrungsaufnahme zu regulieren.

Einige dieser Hinweise umfassen:

* Darmaussorgung: Wenn ein Fisch isst, erstreckt sich der Magen. Diese Dehnung löst Nervensignale aus, die zum Gehirn wandern, und signalisiert, dass der Fisch voll ist.

* Hormone: Fische produzieren eine Vielzahl von Hormonen, die den Appetit regulieren, einschließlich Insulin, Leptin und Ghrelin. Diese Hormone arbeiten zusammen, um die Menge an Lebensmitteln zu kontrollieren, die ein Fisch isst.

* Umgebungshinweise: Fisch nutzen auch Umwelthinweise, um ihre Nahrungsaufnahme zu regulieren. Zum Beispiel können sie aufhören zu essen, wenn sich die Lichtwerte ändern oder wenn die Temperatur sinkt.

* Soziale Interaktionen: Fische können auch ihre Nahrungsaufnahme anhand des Verhaltens anderer Fische anpassen. Zum Beispiel können sie mehr essen, wenn sie andere Fische essen sehen, oder sie können weniger essen, wenn sie mit anderen Fischen um Nahrung konkurrieren.

Im Allgemeinen essen Fische, bis sie voll sind. Sie können jedoch auch aufhören zu essen, wenn sie sich gestresst, krank fühlen oder wenn ihre Umgebung nicht ideal ist.