Das Nischenkonzept wird häufig unter Verwendung eines mehrdimensionalen "Nischenraums" dargestellt, in dem jede Achse einen wichtigen Faktor oder eine wichtige Ressource darstellt, die das Überleben der Spezies beeinflusst. Diese Faktoren können umfassen:
- Temperatur:Der Temperaturbereich, in dem der Organismus überleben und optimal durchführen kann.
- Wasserverfügbarkeit:Die Menge und Verfügbarkeit des vom Organismus benötigten Wassers.
- Nahrungsressourcen:Die Arten von Lebensmitteln, die der Organismus verbraucht, einschließlich der spezifischen Beute, der Pflanzen oder anderer Ressourcen.
- Lebensraumstruktur:Die physikalischen Eigenschaften der Umwelt, in der der Organismus lebt, wie Nistplätze oder Versteck.
- Wettbewerber:Andere Arten, die um ähnliche Ressourcen in derselben Umgebung konkurrieren.
- Raubtiere:Organismen, die eine Bedrohung für das Überleben und die Reproduktion der Art darstellen.
Jede Art hat eine einzigartige Kombination dieser Faktoren, die sie für die Ausnutzung angepasst hat, was ihre Nische definiert. Zum Beispiel kann eine bestimmte Vogelart einen Lebensraum mit Bäumen zum Nisten, spezifische Insekten als primäre Ernährung und einen Temperaturbereich benötigen, der für ihren Stoffwechsel geeignet ist. Diese Kombination von Faktoren repräsentiert seine Nische.
Das Nischenkonzept hilft uns zu verstehen, wie Arten in einem Ökosystem koexistieren, indem sie Ressourcen verteilt und den direkten Wettbewerb verringert. Es beleuchtet die Wechselwirkungen und Anpassungen, die es verschiedenen Arten ermöglichen, unterschiedliche Rollen zu belegen, was zur Stabilität und Funktionsweise ökologischer Gemeinschaften beiträgt.