1. Erschöpfung: Der physische Vorgang der Wanderung flussaufwärts zu ihren Laichplätzen und der anschließende eigentliche Laichvorgang sind für Lachse unglaublich anstrengend. Sie verbrauchen in dieser Zeit viel Energie und ihr Körper wird körperlich erschöpft und schwächer. Wenn sie mit dem Laichen fertig sind, sind sie oft zu schwach, um zu überleben.
2. Hunger: Lachse hören auf zu fressen, sobald sie zum Laichen ins Süßwasser gelangen. Sie sind auf ihre gespeicherten Energiereserven angewiesen, um ihre Migrations- und Laichaktivitäten voranzutreiben. Sobald diese Reserven aufgebraucht sind, können sie sich nicht mehr selbst versorgen.
3. Hormonelle Veränderungen: Veränderungen des Hormonspiegels aufgrund des Fortpflanzungsprozesses tragen ebenfalls zum letztendlichen Aussterben der Lachse bei. Beispielsweise kann der Anstieg des Stresshormons Cortisol das Immunsystem schwächen und sie anfälliger für Krankheiten und Infektionen machen.
4. Krankheiten und Parasiten: Laichende Lachse sind außerdem anfälliger für Krankheiten und Parasiten. Die beengten Verhältnisse in Laichgebieten können die Ausbreitung von Krankheiten begünstigen und der Stress beim Laichen kann ihr Immunsystem zusätzlich schwächen.
5. Raub: Auch während des Laichvorgangs sind Lachse anfällig für Raubtiere. Bären, Adler und andere Raubtiere haben es in dieser Zeit auf sie abgesehen, da sie aufgrund ihres geschwächten Zustands relativ leichte Beute sind.
Es stimmt also, dass Lachse nach der Fortpflanzung sterben, aber das ist nicht unbedingt ein trauriges oder unnatürliches Ereignis. Es ist ein natürlicher Teil ihres Lebenszyklus und sichert das Überleben ihrer Art.