Während Antibiotika für die Behandlung von Infektionen unerlässlich sind, kann ihr übermäßiger und falscher Gebrauch zur Entstehung antibiotikaresistenter Bakterien führen, was die Behandlung häufiger Infektionen erschweren kann. Beim Einsatz in der Tierhaltung können Antibiotika über tierische Abfälle in die Umwelt gelangen, wodurch möglicherweise Bakterien in der Umwelt diesen Arzneimitteln ausgesetzt werden und zur Entwicklung von Resistenzen beitragen.
Antibiotikaresistenz ist ein natürlicher Prozess, aber menschliche Aktivitäten, wie der weit verbreitete Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung, haben die Entwicklung und Verbreitung antibiotikaresistenter Bakterien beschleunigt. Durch die Reduzierung des unnötigen Einsatzes von Antibiotika bei Tieren und die Umsetzung solider Antibiotika-Verwaltungspraktiken können wir dazu beitragen, die Entstehung von Antibiotikaresistenzen zu verlangsamen und die Wirksamkeit dieser lebenswichtigen Arzneimittel zu bewahren.
Der Einsatz von Antibiotika bei Pflanzen, beispielsweise das Aufsprühen auf Obst und Gemüse, ist im Allgemeinen nicht notwendig und kann auch zur Antibiotikaresistenz beitragen. Stattdessen sollten gute landwirtschaftliche Praktiken, ordnungsgemäße Hygiene und Methoden zur Handhabung nach der Ernte Vorrang haben, um die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.