Es wird angenommen, dass die Tradition des Fischs am Karfreitag aus dem mittelalterlichen Europa stammt. Während des Mittelalters war es den Katholiken verboten, freitags Fleisch als Form von Buße und Selbstdisziplin zu essen. Sie durften jedoch Fische konsumieren, die aufgrund ihrer Assoziation mit Wasser und Fruchtbarkeit als Symbol für Leben und Fülle angesehen wurden.
Im Laufe der Zeit wurde die Praxis, sich am Karfreitag am Karfreitag auf Fleisch zu verzichten und Fisch zu essen. Die Popularität von Fischen als Karfreitagsmahlzeit breitete sich auch in nicht katholischen Gemeinschaften aus und wurde in vielen Ländern auf der ganzen Welt zu einer kulturellen Tradition.