Die Fruchtbarkeit kann bei verschiedenen Fischarten und sogar innerhalb derselben Arten erheblich variieren, abhängig von Faktoren wie Alter, Größe, Umweltbedingungen und Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln. Im Allgemeinen haben größere Fische eine höhere Fruchtbarkeit als kleinere Fische. Einige Arten wie Thunfisch und Schwertfisch können Millionen von Eier pro Laichzeit produzieren, während andere, wie Lachs und Forellen, nur ein paar hundert oder tausend Eier produzieren können.
Die Fruchtbarkeit wird unter Verwendung verschiedener Methoden geschätzt, einschließlich der direkten Beobachtung der Eierproduktion, der Zählung der Anzahl der Eier in Eierstöcken oder der Schätzung der Anzahl der Eier basierend auf dem Gewicht oder der Länge weiblicher Fische. Wissenschaftler verwenden auch mathematische Modelle und statistische Techniken, um Fruchtbarkeit auf der Grundlage historischer Daten und Bevölkerungsumfragen abzuschätzen.
Informationen zur Fruchtbarkeit sind für Fischereiwissenschaftler, Manager und Naturschützer von wesentlicher Bedeutung, um effektive Managementstrategien zu entwickeln, um eine nachhaltige Fischerei zu gewährleisten. Durch das Verständnis des Fortpflanzungspotenzials von Fischpopulationen können sie fundierte Entscheidungen über Fischereiquoten, geschlossene Jahreszeiten und andere Vorschriften zum Schutz der Fischbestände und zum Aufrechterhaltung einer gesunden Fischerei treffen.