Klimawandel: Adélie -Pinguine sind in hohem Maße von Meereis für Zucht, Futtersuche und Reisen abhängig. Da die Auswirkungen des Klimawandels zum schnellen Verlust von Meereis in der Antarktis führen, sind der Lebensraum und die Nahrungsquellen der Pinguine stark betroffen. Die Veränderungen der Meereiszustände wirken sich direkt auf ihre Fähigkeit aus, erfolgreich zu überleben und zu reproduzieren, was zum Rückgang der Bevölkerung führt.
Überfischung von Krill: Krill, ein kleiner Garnelen-ähnlicher Organismus, ist eine kritische Nahrungsquelle für Adélie Penguins. Das Überfischen von Krill durch kommerzielle Fischereifahrzeuge reduziert jedoch die verfügbaren Beute für die Pinguine erheblich, was zu Lebensmittelknappheit und Konkurrenz um Ressourcen führt. Infolgedessen haben Adélie Penguins und andere Seevogelpopulationen eine verminderte Nahrungsmittelversorgung und beeinträchtigen ihr Überleben und ihren Fortpflanzungserfolg.
Prädation und menschliche Störung: Natürliche Raubtiere wie Leoparden -Robben und Killerwale stellen eine Bedrohung für Adélie -Penguine dar, insbesondere während der Zucht- und Häutsaison. Humane Aktivitäten, einschließlich Tourismus und wissenschaftlicher Forschung, können auch Zuchtkolonien stören, was zu einem erhöhten Stress, der Kükensterblichkeit und dem potenziellen Verlassen der Lebensräume führt.
Krankheit: Adélie -Pinguine können auch anfällig für Krankheitsausbrüche wie Vogelcholera und Vogel -Influenza sein, die sich in Kolonien schnell ausbreiten und einen signifikanten Bevölkerungsrückgang verursachen können.
Aufgrund dieser Faktoren werden Adélie-Penguine von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als "verletzlich" eingestuft, wodurch deren Bedürfnis nach Erhaltungsbemühungen und -schutz hervorgehoben wird, um ihr langfristiges Überleben zu gewährleisten.