1. Osmoregulation: Oscars sind Osmoregulatoren, was bedeutet, dass sie die Fähigkeit haben, ihr internes osmotisches Gleichgewicht zu kontrollieren. Bei Salzwasser kann die hohe Salzkonzentration ihre osmoregulatorischen Prozesse stören. Der Fisch verliert Wasser und Elektrolyte durch ihre Kiemen und Haut, was zu Dehydration und Elektrolytstörungen führt. Dies kann zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen, einschließlich:
- Appetitverlust
- Lethargie
- Schwäche
- Blähung
- Hautprobleme
- Kiemenschaden
- Nierenversagen
2. Ionentoxizität: Der hohe Salzgehalt in Salzwasser kann auch zu einer Ionentoxizität bei Oscars führen. Ionen wie Natrium, Chlorid und Sulfat können sich im Körper des Fisches ansammeln, zelluläre Prozesse stören und Gewebe und Organe beschädigen. Dies kann zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen führen, darunter:
- Neurologische Störungen
- Muskelprobleme
- Verdauungsprobleme
- Fortpflanzungsprobleme
- Reduzierte Immunfunktion
3. Stress: Der Stress, in einer ungeeigneten Umgebung zu leben, kann sich auch negativ auf Oscars auswirken. Stress kann zu einem geschwächten Immunsystem führen, was sie anfälliger für Krankheiten macht. Es kann auch ihr Verhalten beeinflussen und sie aggressiver oder zurückgezogen machen. Chronischer Stress kann die Lebensdauer eines Oscar verkürzen.
Daher ist es wichtig, Oscars mit Süßwasser mit den entsprechenden Wasserparametern zu versorgen. Der ideale Salzgehaltbereich für Oscars beträgt 0 bis 5 Teile pro Tausend (PPT). Wenn Sie vorhaben, Oscars zu behalten, ist es wichtig, einen Wasserkonditionator zu verwenden, um schädliche Chemikalien oder Verunreinigungen aus dem Wasser zu entfernen und die Wasserparameter regelmäßig zu testen, um sicherzustellen, dass sie sich im optimalen Bereich für den Fisch befinden.