In Süßwasserumgebungen haben Fische im Vergleich zum Wasser einen geringeren osmotischen Druck. Dies bedeutet, dass sie dazu neigen, Wasser an die Umwelt zu verlieren, was durch aktiv absorbierende Ionen und Trinkwasser ersetzt wird. Süßwasserfische sind so angepasst, dass sie ihren Innensalzspiegel auf diese Weise regulieren.
Bei Salzwasser hat die Umwelt im Vergleich zum Körper des Fisches eine viel höhere Salzkonzentration. Dies schafft einen osmotischen Gradienten, an dem sich Wasser aus dem Körper des Fisches in das salzigere Wasser bewegt. Infolgedessen verliert der Fisch wesentliches Wasser und Elektrolyte, was zu Dehydration und potenziell tödlichen Folgen führt.
Darüber hinaus beeinflusst die hohe Salzkonzentration im Salzwasser auch die zellulären Funktionen des Fisches. Enzyme und Proteine im Körper des Fisches können gestört werden, was zu Organschäden und Fehlfunktionen führt. Darüber hinaus enthält Salzwasser unterschiedliche Ionen im Vergleich zu Süßwasser, was die Fähigkeit des Fisches stören kann, das ionische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten und andere physiologische Prozesse zu regulieren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Platzieren eines Süßwasserfisches in ein Salzwasseraquarium den Fisch zu schweren osmotischen Stress, Dehydration und Störung der zellulären Funktionen stellt. Diese Kombination kann schnell zum Tod des Fisches führen, was es gefährlich macht, Süßwasserfische in Salzwasseraquarien einzuführen.