Wie atmet der Bogenschützenfisch?

Bogenschützenfische können Sauerstoff sowohl aus Wasser als auch aus Luft aufnehmen. Während sie hauptsächlich ihre Kiemen verwenden, um beim Eintauchen in Wasser Sauerstoff zu extrahieren, haben sie auch ein einzigartiges Organ namens "suprabranchielles Organ", das sich über ihren Kiemen befindet. Diese spezielle Struktur ermöglicht es ihnen, in regelmäßigen Abständen atmosphärische Luft zu atmen, selbst wenn sie in Wasser sind.

So nutzt der Archer Fish seine Atmungssysteme:

1. Gills:

Der Bogenschützenfische besitzt herkömmliche Fischkiemen, die Sauerstoff aus dem umgebenden Wasser absorbieren. Beim Eintauchen pumpt der Fisch Wasser durch den Mund und die Kiemen und extrahiert gelöstes Sauerstoff aus dem Wasser, bevor er ihn durch Kiemenschlitze ausstrahlt. Dies ist die primäre Atmungsmethode des Fisches während des Unterwassers.

2. Suprabranchielles Organ:

Das suprabranchielle Organ, auch als Accessoire Respiratory Organ bekannt, ist eine Luftatmungsstruktur, die über den Kiemen von Bogenschützenfischen gefunden wird. Es besteht aus einem Labyrinth von Blutgefäßen und spezialisiertem Gewebe, das einen luftgefüllten Hohlraum bildet.

3. Gasaustausch:

Wenn der Bogenschützenfisch zusätzlichen Sauerstoff benötigt, taucht er durch und nimmt Luft durch den Mund, was dann in das suprabranchielle Organ eintritt. Im Organ diffundiert Sauerstoff aus der Luft in die Blutgefäße, während Kohlendioxid aus dem Blut in den Hohlraum ohnmächtig wird. Dies ermöglicht es dem Fisch, atmosphärischen Sauerstoff direkt zu erwerben.

4. Regulierung:

Der Luftaustauschprozess wird durch Muskelbewegungen gesteuert. Wenn der Bogenschützenfische an die Oberfläche aufsteigt, öffnet sich sein Mund und das suprabranchielle Organ dehnt sich aus. Dadurch kann Luft in das Organ eintreten. Wenn der Fisch zurück ins Wasser taucht, schließt sich sein Mund, und der suprabranchielle Organ komprimiert sich und verhindert, dass Wasser eintritt.

Durch die Verwendung von Kiemen und dem suprabranchiellen Organ haben sich die Archer -Fische an die Grenzfläche zwischen Luft und Wasser ausnutzen, sodass sie in niedrigen Sauerstoffumgebungen überleben und sogar für kurze Zeit außerhalb des Wassers atmen können. Diese außergewöhnlichen Atemfunktionen sind entscheidend für ihr bemerkenswertes Jagdverhalten, wo sie Wasserjets genau spucken, um Insekten aus der überhängenden Vegetation abzuschießen.