Zusätzlich zum Zusammenbruch der Lamellen und Filamente erleben Fische aus dem Wasser auch eine Reihe anderer physiologischer Veränderungen. Diese Änderungen umfassen:
* erhöhte Schleimproduktion: Fische produzieren Schleim, um ihre Kiemen vor Schäden zu schützen. Wenn sie aus dem Wasser sind, produzieren sie noch mehr Schleim, um ihre Kiemen feucht zu halten. Dies kann es für sie schwierig machen, zu atmen und auch ihr Sehen zu behindern.
* Atemnot: Fischen aus Wasser erleben Atemnot, weil sie nicht in der Lage sind, Sauerstoff aus der Luft zu extrahieren. Dies kann dazu führen, dass sie nach Luft nach Luft schnappen und andere Anzeichen von Bedrängnis aufweisen, wie z. B. schnelles Atmen und Abflackern der Kiemen.
* Organversagen: Wenn ein Fisch über einen längeren Zeitraum aus dem Wasser ist, kann er ein Organversagen erleben. Dies liegt daran, dass der Mangel an Sauerstoff die Organe und Gewebe des Fisches beschädigen kann. Organversagen kann zum Tod führen.
Fische können für kurze Zeit aus dem Wasser überleben, aber sie werden schließlich sterben, wenn sie nicht zum Wasser zurückgegeben werden. Je länger ein Fisch aus dem Wasser ist, desto schwerwiegender wird die Beschädigung seiner Kiemen und anderer Organe.