1. Hornhaut und Objektiv:
- Die Hornhaut und das Objektiv des Auges eines Fischs sind speziell für die Fokussierung des Lichts unter Wasser angepasst. Die Hornhaut, die die klare Außenschicht des Auges ist, ist mehr gebogen als beim Menschen, sodass sie das Licht im Wasser effektiver biegen (bremst).
- Die Linse des Auges eines Fischs ist auch kugelförmiger und kann seine Form verändern, um den Schwerpunkt des Lichts auf die Netzhaut zu optimieren.
2. Retina und Photorezeptorzellen:
- Die Retina, die sich im hinteren Teil des Auges des Fisches befindet, enthält spezialisierte Photorezeptorzellen, die als Zapfen und Stäbe bezeichnet werden.
- Zapfen sind für die Farbsicht verantwortlich und funktionieren am besten unter hellen Lichtbedingungen.
- Stäbchen sind empfindlicher für schwaches Licht und helfen beim Sehen in schlechten Lichtverhältnissen.
3. Optisches Fenster:
- Der Raum zwischen der Hornhaut und der Linse des Auges eines Fisches ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, die als wässriger Humor bekannt ist.
- Diese Flüssigkeit erzeugt ein "optisches Fenster", das hilft, effizient vom Wasser in das Auge zu übertragen und Verzerrungen zu minimieren, die durch die Änderung des Brechungsindex zwischen Wasser und Luft verursacht werden.
4. Tapetum lucidum:
- Viele Fischarten haben eine reflektierende Schicht namens Tapetum lucidum hinter der Netzhaut.
- Das Tapetum lucidum hilft, das Sehen mit schlechten Lichtverhältnissen zu verbessern, indem es das Licht zurück in die Netzhaut reflektiert und die Chancen erhöht, Photonen zu erfassen und ein Bild zu bilden.
Es ist wichtig zu beachten, dass Fische zwar unter Wasser im Allgemeinen sehen können, ihre visuellen Fähigkeiten je nach Arten, Wasserklarheit, Tiefe und spezifischen Anpassungen an ihre Umwelt variieren können.