Warum ist ein Stamm Chordata?

Phylum Chordata ist nach dem charakteristischen Merkmal seiner Mitglieder benannt, dem Vorhandensein einer Chorda. Eine Chorda ist eine flexible, stabartige Struktur, die entlang der Rückseite des Körpers verläuft und Halt und Flexibilität bietet. Es kommt zumindest in einem bestimmten Stadium des Lebenszyklus aller Akkordaten, einschließlich Wirbeltieren, vor.

Der Stamm Chordata besteht aus einer vielfältigen Tiergruppe, die von primitiven Meerestieren wie Manteltieren (Seescheiden) bis zu komplexen Wirbeltieren wie dem Menschen reicht. Trotz der großen Unterschiede in ihrem Aussehen und Lebensstil haben alle Akkordatiere bestimmte Schlüsselmerkmale gemeinsam, darunter das Vorhandensein einer Chorda dorsalis, eines dorsalen Nervenstrangs, Kiemenspalten oder -taschen und eines postanalen Schwanzes in einem bestimmten Stadium ihres Lebenszyklus.

Hier finden Sie eine detailliertere Erklärung der Merkmale, die Phylum Chordata definieren:

1. Notochord:Das Notochord ist ein bestimmendes Merkmal von Akkorden. Es bietet dem Körper strukturelle Unterstützung und Flexibilität und ermöglicht so eine effiziente Fortbewegung und Bewegung. Die Chorda kann während des gesamten Lebens des Tieres vorhanden sein, wie im Fall einiger primitiver Chordaten, oder sie kann bei höheren Wirbeltieren durch ein Rückgrat (Wirbelsäule) ersetzt werden.

2. Dorsaler Nervenstrang:Ein weiteres Merkmal von Akkordaten ist das Vorhandensein eines dorsalen Nervenstrangs. Dieser Nervenstrang entwickelt sich aus dem Ektoderm und befindet sich entlang der Rückseite des Körpers, oberhalb der Chorda dorsalis. Es dient als zentrales Verarbeitungszentrum des Nervensystems und steuert und koordiniert verschiedene Körperfunktionen.

3. Kiemenschlitze oder -taschen:Im Laufe ihres Lebenszyklus besitzen Chordaten irgendwann Kiemenschlitze oder -taschen. Kiemenspalten sind Öffnungen im Rachenraum, die in Gewässern die Atmung ermöglichen. Bei Fischen und anderen aquatischen Akkordaten entwickeln sich diese Kiemenschlitze zu funktionellen Kiemen für den Gasaustausch. Bei Landwirbeltieren können Kiementaschen für andere Funktionen modifiziert sein, beispielsweise für die Eustachischen Röhren beim Menschen.

4. Postanaler Schwanz:Akkordate weisen in einem bestimmten Stadium ihres Lebenszyklus einen postanalen Schwanz auf. Der Schwanz ist eine hintere Verlängerung des Körpers, die über den Anus hinausragt. Bei einigen primitiven Akkordaten bleibt der Schwanz während des gesamten Lebens des Tieres erhalten und erfüllt verschiedene Funktionen wie Fortbewegung und Gleichgewicht. Bei Wirbeltieren ist der Schwanz bei Erwachsenen häufig reduziert oder fehlt, er ist jedoch während der Embryonalentwicklung vorhanden.

Zusätzlich zu diesen vier Hauptmerkmalen weisen Akkordaten auch andere Merkmale auf, wie etwa ein geschlossenes Kreislaufsystem, ein Muskelsystem, ein Verdauungssystem und ein gut entwickeltes Sinnesorgansystem. Diese charakteristischen Merkmale unterscheiden Akkordaten von anderen Tierstämmen und unterstreichen ihre evolutionäre Bedeutung und Vielfalt.