Bevor im 19. Jahrhundert der kommerzielle Walfang begann, gab es schätzungsweise 250.000 Blauwale auf der Welt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war ihre Zahl jedoch auf nur noch wenige Tausend zurückgegangen. 1966 verbot die Internationale Walfangkommission (IWC) den kommerziellen Walfang von Blauwalen. Allerdings werden immer noch einige Blauwale durch illegalen Walfang und Schiffsangriffe getötet.
Heute gibt es schätzungsweise 10.000 bis 25.000 Blauwale auf der Welt. Sie werden von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als gefährdet eingestuft.
Obwohl Blauwale nicht mehr als stark gefährdet gelten, sind sie immer noch einer Reihe von Bedrohungen ausgesetzt. Dazu gehören:
* Klimawandel: Der Klimawandel führt zu einer Erwärmung und Versauerung der Ozeane, was den Blauwalen und ihren Nahrungsquellen schaden kann.
* Verschmutzung: Auch Umweltverschmutzung durch menschliche Aktivitäten wie Ölverschmutzungen und Plastikmüll kann Blauwalen schaden.
* Schiffsangriffe: Blauwale kommen häufig durch Kollisionen mit Schiffen ums Leben.
Trotz dieser Bedrohungen gibt es eine Reihe von Schutzbemühungen, um die Genesung der Blauwale zu unterstützen. Zu diesen Bemühungen gehören:
* Schutz kritischer Lebensräume: Die IWC hat eine Reihe von Meeresschutzgebieten ausgewiesen, in denen sich Blauwale bekanntermaßen ernähren und brüten.
* Reduzierung der Umweltverschmutzung: Regierungen und Industrien arbeiten daran, die Umweltverschmutzung durch menschliche Aktivitäten zu reduzieren.
* Aufklärung der Öffentlichkeit: Die Öffentlichkeit wird über die Bedeutung der Blauwale und die Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind, aufgeklärt.
Diese Bemühungen tragen zum Schutz der Blauwale bei und geben ihnen eine Chance, sich zu erholen.