Was sind hautfarbene Beulen bei einem Hund?

Hautfarbene Beulen bei einem Hund können verschiedene Ursachen haben, darunter:

1. Talgzysten:Dies sind gutartige Wucherungen, die entstehen, wenn die Talgdrüsen (Öldrüsen) in der Haut verstopft oder beschädigt werden. Sie sind normalerweise klein, rund und fühlen sich weich an.

2. Follikulitis:Dieser Zustand tritt auf, wenn sich die Haarfollikel entzünden. Sie wird oft durch eine bakterielle oder Pilzinfektion verursacht und kann kleine, mit Eiter gefüllte Beulen auf der Haut verursachen.

3. Nesselsucht:Nesselsucht sind juckende, rote und erhabene Bereiche auf der Haut, die als Reaktion auf eine allergische Reaktion auftreten können. Sie können von kleinen, einzelnen Beulen bis hin zu größeren, geschwollenen Stellen reichen.

4. Papillome:Hierbei handelt es sich um kleine, gutartige Tumoren, die durch das Papillomavirus verursacht werden. Sie kommen häufig an Kopf, Hals und Gliedmaßen von Hunden vor und können als hautfarbene oder hellbraune Beulen auftreten.

5. Warzen:Warzen sind ansteckende Hautwucherungen, die durch das humane Papillomavirus verursacht werden. Sie können flach oder erhaben sein und ihre Farbe reicht von Hautton bis Dunkelbraun.

6. Histiozytome:Hierbei handelt es sich um gutartige Wucherungen, die entstehen, wenn sich Histiozyten, eine Art weißer Blutkörperchen, in der Haut ansammeln. Es handelt sich meist um kleine, feste Beulen, die rot oder hautfarben sind.

7. Lipom:Hierbei handelt es sich um gutartige Tumoren, die aus Fettzellen entstehen. Sie sind typischerweise weich, beweglich und können von klein bis ziemlich groß sein.

Wenn Sie hautfarbene Beulen bei Ihrem Hund bemerken, ist es wichtig, einen Tierarzt aufzusuchen, um eine ordnungsgemäße Diagnose zu stellen und alle zugrunde liegenden Erkrankungen auszuschließen.