1. Präimplantationsstadium (Tag 0–4) :
- Die Befruchtung erfolgt, wenn das Sperma in den Eileitern auf die Eizelle trifft.
- Die befruchtete Eizelle (Zygote) durchläuft auf ihrem Weg durch die Eileiter in Richtung Gebärmutter eine Zellteilung.
2. Implantationsstadium (Tag 5–15) :
- Der sich entwickelnde Embryo erreicht die Gebärmutter und beginnt, sich in die Gebärmutterwand einzunisten.
- Der Embryo bildet eine äußere Schicht (Trophoblast), die sich an der Gebärmutterschleimhaut festsetzt, während sich die innere Zellmasse zum Fötus und zu embryonalen Strukturen entwickelt.
3. Embryonales Stadium (Tag 16–35) :
- In diesem Stadium kommt es zu einer schnellen Entwicklung des Fötus.
- Es beginnen sich wichtige Organsysteme zu bilden, darunter Herz, Gehirn, Gliedmaßen und Verdauungstrakt.
- Der Fötus wird als Hund mit deutlichen Merkmalen erkennbar.
4. Fetales Stadium (Tag 36–63) :
- Der Fötus wächst weiterhin schnell und seine Organe werden komplexer und funktioneller.
- Das Fell beginnt sich zu entwickeln und der Fötus wird mit einer feinen Haarschicht bedeckt.
- Die Knochen verhärten sich und der Fötus beginnt sich zu bewegen und kleine Tritte auszuführen.
- Am Ende dieses Stadiums ist der Fötus vollständig entwickelt und bereit für die Geburt.
5. Geburt (Geburt) (Tag 63–68) :
- Die Wehen beginnen mit Uteruskontraktionen, die zu einer Erweiterung des Gebärmutterhalses führen.
- Die Mutterhündin bringt ihre Welpen zur Welt, meist mit dem Kopf voran, einen nach dem anderen.
- Die Mutter wird auch nach der Geburt jedes Welpen die Plazenta ausstoßen.
6. Postpartales Stadium (nach der Geburt) :
- Die Mutterhündin tritt in eine Zeit nach der Geburt ein, die durch hormonelle Veränderungen und Milchproduktion gekennzeichnet ist.
- Die Welpen beginnen zu säugen und ernähren sich von der Muttermilch.
- Die Mutterhündin kümmert sich um die Welpen und beschützt sie, bis sie stark genug sind, um unabhängig zu werden.
Es ist wichtig zu beachten, dass der genaue Zeitpunkt der einzelnen Phasen bei einzelnen Hunden und Rassen leicht variieren kann. Wenn Sie Bedenken oder Fragen zur Trächtigkeit Ihrer Hündin haben, wenden Sie sich am besten an einen Tierarzt, um die richtige Pflege und Anleitung zu erhalten.