Was sollten Sie mit einer 14-jährigen Katze tun, die körperlich gesund, aber geistig verrückt ist und ihren Kot in den Kriechkeller unter dem Haus uriniert?

Hier sind einige Vorschläge, die Ihnen helfen können, die Verhaltensprobleme Ihrer 14-jährigen Katze anzugehen:

1. Tierärztliche Untersuchung:

Bevor Sie irgendwelche Annahmen treffen, gehen Sie mit Ihrer Katze zum Tierarzt, um sie gründlich untersuchen zu lassen, um alle zugrunde liegenden Erkrankungen auszuschließen, die zu ihrem Verhalten beitragen könnten. Einige gesundheitliche Probleme wie Harnwegsinfektionen oder kognitive Dysfunktionen können zu einer unangemessenen Ausscheidung führen.

2. Eingeschränkter Zugriff auf den Kriechbereich:

Stellen Sie sicher, dass der Kriechkeller unter dem Haus für Ihre Katze unzugänglich ist. Blockieren Sie den Eingang oder installieren Sie eine haustiersichere Barriere, um zu verhindern, dass Haustiere den Bereich betreten.

3. Reinigen und desodorieren Sie den Kriechkeller:

Reinigen und desinfizieren Sie den Kriechkeller gründlich, um alle Spuren von Urin und Kot zu entfernen. Verwenden Sie enzymatische Reinigungsmittel, die speziell für Haustierkot entwickelt wurden, um Gerüche wirksam zu beseitigen und Ihre Katze davon abzuhalten, an die Stelle zurückzukehren.

4. Geeignete Katzentoiletten bereitstellen:

Stellen Sie sicher, dass Ihrer Katze ausreichend Katzentoiletten an leicht zugänglichen Stellen zur Verfügung stehen. Stellen Sie die Katzentoiletten nicht in der Nähe stark frequentierter Bereiche auf und halten Sie sie sauber, indem Sie Feststoffe aufschöpfen und die Streu regelmäßig wechseln.

5. Positive Verstärkung:

Wenn Ihre Katze die Katzentoilette richtig benutzt, loben Sie sie und bieten Sie als Belohnung Leckereien oder Haustiere an. Positive Verstärkung kann sie dazu ermutigen, die Katzentoilette weiterhin zu benutzen.

6. Stress und Angst reduzieren:

Schaffen Sie eine ruhige und stressfreie Umgebung für Ihre Katze. Stellen Sie ihnen ausreichend Spielzeug, Klettermöglichkeiten und Versteckmöglichkeiten zur Verfügung, um Ängste abzubauen. Regelmäßiges interaktives Spielen kann auch dazu beitragen, den Geist anzuregen und Langeweile zu reduzieren.

7. Feliway Diffusor:

Erwägen Sie die Verwendung eines Feliway-Diffusors, der beruhigende Pheromone freisetzt, die helfen können, Stress und Ängste bei Katzen zu reduzieren.

8. Konsultieren Sie einen Verhaltensforscher:

Wenn das Verhalten anhält oder sich verschlimmert, wenden Sie sich an einen zertifizierten Tierverhaltensforscher oder einen auf Verhalten spezialisierten Tierarzt. Sie können maßgeschneiderte Ratschläge und Strategien zur Verhaltensänderung basierend auf den spezifischen Bedürfnissen Ihrer Katze geben.

Denken Sie daran, dass Geduld, Konsequenz und eine liebevolle Herangehensweise der Schlüssel dazu sind, Ihrer Katze bei der Bewältigung dieser Verhaltensprobleme zu helfen.