Der Ursprung des Lebens liegt im Dunkeln. Hypothesen deuten auf präbiotische Moleküle und die Entstehung von RNA als entscheidenden Faktor hin.
Prokaryoten (vor 3,5–2 Milliarden Jahren)
Die ersten Zellorganismen, sogenannte Prokaryoten, entstanden vor etwa 3,5 Milliarden Jahren. Diesen frühen Lebensformen fehlten membrangebundene Organellen.
Eukaryoten (vor 2 Milliarden Jahren)
Mit der Entstehung eukaryontischer Zellen kam es zu einem bedeutenden Evolutionssprung. Sie enthielten membrangebundene Organellen, darunter einen Kern, der die DNA, den Bauplan des Lebens, beherbergte.
Mehrzelligkeit und Diversifikation (vor 1–0,5 Milliarden Jahren)
Vielzelliges Leben entstand, was zu einer Vermehrung und Diversifizierung von Organismen führte und den Grundstein für komplexe Ökosysteme legte.
Kambrische Explosion (vor 541 Millionen Jahren)
In einer bemerkenswerten Periode schneller Diversifizierung, die als kambrische Explosion bekannt ist, kam es zu einer Explosion komplexer Lebensformen. Dieses Ereignis markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Erdgeschichte.
Wirbeltiere und Dinosaurier (vor 500–65 Millionen Jahren)
Wirbeltiere, darunter die mächtigen Dinosaurier, entstanden und eroberten das Land und die Ozeane. Das Zeitalter der Dinosaurier erstreckte sich über 160 Millionen Jahre bis zu ihrem Aussterben.
Säugetiere und menschliche Evolution (seit 65 Jahren)
Mit dem Untergang der Dinosaurier erlangten die Säugetiere die Vorherrschaft. Unter ihnen begab sich die menschliche Abstammungslinie auf eine bemerkenswerte Evolutionsreise, die schließlich zum Homo sapiens, dem modernen Menschen, führen sollte.
Menschliche Zivilisation und technologischer Fortschritt (letzte 12.000 Jahre)
Der Mensch gründete Zivilisationen, förderte die Landwirtschaft und machte technologische Fortschritte, die unsere Gesellschaften prägten und unser Verhältnis zur Umwelt veränderten.