Warum sind Tongo-Lizaiden gefährdet?

Die Tonga-Eidechse, auch als Tonga-Baumskink bekannt, ist eine Baumechse, die auf den Inseln Tongatapu und 'Eua im Königreich Tonga endemisch ist. Derzeit wird es von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als vom Aussterben bedroht eingestuft. Zu den Hauptgründen seiner Gefährdung zählen:

1. Lebensraumverlust: Die tongaische Eidechse bewohnt hauptsächlich einheimische Waldökosysteme in 'Eua und Tongatapu. Leider wurden diese Waldlebensräume weitgehend für Landwirtschaft, Holzeinschlag und menschliche Siedlungen gerodet. Der Verlust geeigneter Lebensräume hat das Verbreitungsgebiet und die Populationsgröße der Eidechse erheblich verringert.

2. Raub durch invasive Arten: Auf den Tonga-Inseln wurden invasive Arten wie Wildkatzen, Ratten und Mungos eingeführt, die eine ernsthafte Bedrohung für die Tonga-Eidechse darstellen. Diese invasiven Raubtiere haben eine hohe Reproduktionsrate und sind sehr effektiv bei der Jagd und dem Verzehr der Eidechse, was zu einem Rückgang der Population führt.

3. Klimawandel: Tonga ist wie andere pazifische Inseln sehr anfällig für den Klimawandel und den Anstieg des Meeresspiegels. Änderungen der Temperatur und der Niederschlagsmuster wirken sich auf den Lebensraum und die Nahrungsressourcen der Eidechse aus. Steigende Meeresspiegel können auch tiefliegende Küstenlebensräume überschwemmen, was die verfügbare Reichweite der Eidechse weiter verringert.

4. Begrenzter Bereich: Die tonganische Eidechse ist geografisch auf zwei kleine Inseln in Tonga beschränkt, wodurch sie anfällig für genetische Probleme wie Inzucht und mangelnde genetische Vielfalt ist. Eine enge Verbreitung erhöht auch die Anfälligkeit für lokale Bedrohungen wie den Verlust von Lebensräumen oder ein einzelnes katastrophales Ereignis, das einen großen Teil der Bevölkerung auslöschen könnte.

5. Jagd und Ausbeutung: Die tonganische Eidechse wurde von den Einheimischen wegen ihrer Nahrung und traditionellen Medizin gejagt, was zum Bevölkerungsrückgang beitrug. In einigen Fällen wurde die Eidechse auch für den Heimtierhandel gefangen, was ihre Zahl weiter verringerte.

Die Kombination aus Lebensraumverlust, invasiven Arten, Klimawandel, begrenztem Verbreitungsgebiet und Jagd hat zu einem starken Rückgang der Population der tonganischen Eidechse geführt. Schutzbemühungen wie die Wiederherstellung von Lebensräumen, die Bekämpfung von Raubtieren, die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und Programme zur Zucht in Gefangenschaft sind von entscheidender Bedeutung für den Erhalt der verbleibenden Populationen dieser vom Aussterben bedrohten Art.