Stress: Hamster reagieren empfindlich gegenüber Stress, und wenn sich ein Mutterhamster überfordert oder gestresst fühlt, kann sie auf den Kannibalismus zurückgreifen, um die Wurfgröße zu verringern und Ressourcen zu erhalten.
Mangel an Ressourcen: Wenn der Mutterhamster keinen Zugang zu ausreichend Nahrung, Wasser oder Nistmaterial hat, kann sie ihre Babys essen, um ihre eigene Energie zu sparen und ihre Überlebenschancen zu erhöhen.
Gesundheitsprobleme: Ein kranker oder verletzter Mutterhamster kann möglicherweise nicht in der Lage sein, ihren Müll angemessen zu versorgen und sie als Mittel zur Bevölkerungskontrolle zu essen.
Genetik: Einige Hamsterarten wie syrische Hamster sind im Vergleich zu anderen Arten anfälliger für Kannibalismus.
Unerfahrenheit: Erstmütter oder unerfahrene Mütter wissen möglicherweise nicht, wie sie ihren Müll richtig kümmern sollen, und kann sie fälschlicherweise essen.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Kannibalismus bei Hamstern kein häufiges Auftreten ist. In den meisten Fällen weisen Mutter Hamsters große Sorgfalt und Zärtlichkeit gegenüber ihren Jungen auf. Wenn Sie besorgt über das Wohlergehen Ihrer Hamsterbabys sind, ist es ratsam, einen komfortablen Nistbereich, ausreichend Nahrung und Wasser zu bieten und Stressfaktoren zu minimieren. Wenn der Kannibalismus auftritt, entfernen Sie die toten oder verletzten Babys so schnell wie möglich aus dem Käfig, um die Mutter daran zu hindern, sie zu essen.