1. Mangel an Kiefern:
Das markanteste Merkmal von Agnathans ist ihr Mangel an Kiefern. Während viele Fischarten Kiefer entwickelt haben, haben Agnathans einen kieferlosen Mund mit einer kreisförmigen oder ovalen Öffnung beibehalten. Diese Anpassung ermöglicht es ihnen, nach Saugen zu füttern und ein Vakuum zu erzeugen, das Beute anzieht.
2. Pharyngealstrukturen:
Agnathans besitzen spezialisierte Pharyngealstrukturen in ihren Kehlen, die sie zur Fütterung und Atmung verwenden. Diese Strukturen umfassen Velar -Tentakel und Zweigbeutel. Velar-Tentakel dienen als Filterfuttergerät, während Zweigbeutel eine Rolle bei der Atmung und beim Gasaustausch spielen.
3. Skalen:
Agnathans haben Schutzskalen, die ihren Körper abdecken und die physische Verteidigung gegen Raubtiere und Umweltgefahren verleihen. Diese Skalen können Cycloid (glattemschnitten) oder placoid (zahnartig) sein. Die Skalen einiger Agnathans wie Neunaugen bestehen aus einem einzigartigen proteinhaltigen Material namens Keratin.
4. Seitenleitungssystem:
Viele Agnathans haben ein gut entwickeltes leitendes Leitungssystem, ein sensorisches Organ, das ihnen hilft, Wasserströme, Schwingungen und Bewegungen in der Umgebung zu erkennen. Dieses System unterstützt sie bei der Navigation, der Vermeidung von Raubtieren und der Erkennung von Beute.
5. Migrationsverhalten:
Bestimmte Agnathans wie Neunaugen und Seearmaturen zeigen Migrationsverhalten. Diese Arten führen Fernbewegungen zwischen Süßwasserflüssen durch, in denen sie laichen, zu Meeresumgebungen, in denen sie sich ernähren und wachsen. Mit der Migration können sie auf geeignete Lebensräume zugreifen und reichlich Nahrungsressourcen finden.
6. Parasitäre Fütterung (bei einigen Arten):
Einige Agnathans wie Neunaugen haben eine parasitäre Fütterungsstrategie entwickelt. Neunaugen befestigen sich an anderen Fischen, indem sie ihre spezialisierten Münder verwenden und die Zunge raspeln, um sich von den Blut- und Körperflüssigkeiten des Wirts zu ernähren. Diese Anpassung ermöglicht es ihnen, Nährstoffe zu erhalten, ohne Energie für das Fangen von Beute zu verbrauchen.
7. Filterfütterung:
Hagfische, eine andere Gruppe von Agnathans, haben sich an Filterfutter angepasst. Sie verwenden ihre schleimgekleideten Münder und Pharyngealstrukturen, um organische Substanz, einschließlich toter oder verfallener Organismen, aus dem Meeresboden aufzunehmen. Diese Anpassung ermöglicht es ihnen, Nahrungsquellen zu nutzen, die andere Fische möglicherweise nicht nutzen können.
8. Reduzierte Ossifikation:
Im Gegensatz zu vielen anderen Wirbeltieren haben Agnathans eher ein knorpeliges Skelett als ein vollständig verknötztes. Diese Verringerung der Knochenmasse ermöglicht eine größere Flexibilität und Beweglichkeit im Wasser und bietet ihnen einen Vorteil bei der Vermeidung von Raubtieren und Manövern.
9. Biolumineszenz:
Bestimmte Tiefsee-Agnathans wie der pazifische Hagfisch besitzen Biolumineszenzorgane, die Licht produzieren. Es wird angenommen, dass diese Organe Funktionen wie intraspezifische Kommunikation, Raubtierabschreckung oder Tarnung in den dunklen Abgrundtiefen haben.
10. Viviparity:
Einige Agnathans wie der Pacific Brook -Neunauge haben sich Viviparity entwickelt, was bedeutet, dass sie jung leben. Diese reproduktive Strategie stellt sicher, dass die sich entwickelnden Embryonen im Körper der Mutter Schutz und Nahrung erhalten und die Überlebenschancen in herausfordernden Umgebungen erhöhen.
Diese Anpassungen zeigen die unterschiedlichen Überlebensstrategien und ökologischen Rollen von Agnathans in verschiedenen Wasserlebensräumen. Trotz ihrer alten evolutionären Herkunft bestehen Agnathans weiterhin in modernen Ökosystemen und gedeihen in der Resilienz und Anpassungsfähigkeit dieser einzigartigen Gruppe von Kieferlosenfischen.