1. Divergenz und Endemismus: Als sich Pangea in verschiedene Landmassen aufteilte, wurden Populationen von Pflanzen und Tieren, die einst verbunden waren, voneinander isoliert. Diese Isolation führte zu einer unterschiedlichen Entwicklung, bei der Arten in verschiedenen geografischen Regionen unabhängig voneinander an ihre lokalen Umgebungen angepasst waren. Im Laufe der Zeit führte dies zur Entwicklung verschiedener Arten und zur Entstehung des Endemismus, bei dem bestimmte Arten auf bestimmte geografische Gebiete beschränkt wurden.
2. adaptive Strahlung: Die Fragmentierung von Pangea schuf verschiedene Lebensräume und ökologische Nischen und bietet Möglichkeiten für adaptive Strahlung. Verschiedene Gruppen von Organismen diversifizierten sich in eine Vielzahl von Formen, um diese neuen Nischen zu füllen. Zum Beispiel führte die Auseinandersetzung von Pangaea zur Entwicklung verschiedener Arten von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Insekten, die sich an verschiedene Umgebungen wie Wälder, Grasland, Wüsten und aquatische Ökosysteme angepasst haben.
3. VICARATION EREIGNISSE: Die Trennung von Landmassen verursachte Vicarianzereignisse, bei denen die Populationen von Arten, die einst Teil eines einzigen kontinuierlichen Bereichs waren, physisch in zwei oder mehr Gruppen unterteilt wurden. Diese Vikarianzereignisse führten häufig zur Bildung neuer Arten, da sich die getrennten Populationen unabhängig entwickelten. Ein klassisches Beispiel für Vikarianz ist die Trennung Südamerikas und Afrikas, die zur Entwicklung verschiedener Gruppen von Primaten und anderen Tieren auf diesen Kontinenten führte.
4. Bildung von Migrationskorridoren: Die Bewegung und Kollision von tektonischen Platten während der Trennung von Pangaea schuf neue Landbrücken und Migrationskorridore zwischen zuvor getrennten Landmassen. Diese Korridore ermöglichten den Austausch von Arten zwischen verschiedenen Regionen, was zur Verbreitung und Besiedlung neuer Lebensräume führte. Die Bildung von Landbrücken wie der Beringstraße erleichterte den Austausch von Arten zwischen Nordamerika und Asien, was zur Verteilung vieler Pflanzen- und Tierarten auf diesen Kontinenten führte.
5. Aussterben und endemischer Verlust: Die Trennung von Pangaea führte auch zu Aussterben bestimmter Arten, die sich nicht an die sich ändernden Umweltbedingungen anpassen oder mit neu entwickelten Arten konkurrieren konnten. Die Trennung von Landmassen störte die empfindlichen ökologischen Guthaben und verursachte den Rückgang und das Verschwinden einiger Arten. Darüber hinaus bedeutete die Entstehung des Endemismus, dass einige Arten sehr anfällig für das Aussterben wurden, wenn ihre spezifischen Lebensräume gestört oder verschlechtert wurden.
6. Einfluss auf die Pflanzenverteilung: Die Ausbreitung von Pangaea beeinflusste auch die Verteilung von Pflanzenarten. Als sich Landmassen auseinander bewegen, änderten sich die klimatischen Bedingungen in verschiedenen Regionen, was zu Veränderungen der Vegetationszonen und Pflanzengemeinschaften führte. Einige Pflanzenarten, die an die neuen Bedingungen angepasst wurden, während andere ausgestorben waren. Die Bewegung von tektonischen Platten beeinflusste auch die Verfügbarkeit von Wasser, was die Verteilung von Pflanzenarten weiter beeinflusste.
Insgesamt war die Trennung von Pangaa eine wichtige treibende Kraft hinter der Entwicklung und Diversifizierung von Arten auf der Erde. Es prägte die Verteilung und Zusammensetzung von Pflanzen- und Tiergemeinschaften, was zur Bildung verschiedener Ökosysteme und zur Entstehung der verschiedenen Lebensformen führte, die wir heute sehen.