Was ist ein ektoparasitärer Schädling?

Ektoparasitäre Schädlinge ernähren sich von Blut, Gewebe oder anderen Flüssigkeiten von der Körperoberfläche ihrer Wirtsorganismen, ohne in deren Körper einzudringen. Zu den häufigsten ektoparasitären Schädlingen zählen Flöhe, Läuse, Zecken, Milben und Mücken. Diese Schädlinge verfügen über spezielle Mundwerkzeuge, die es ihnen ermöglichen, die Haut oder andere Schutzbarrieren ihrer Wirte zu durchdringen, um an Blut oder andere Körperflüssigkeiten zu gelangen.

Ektoparasitäre Schädlinge sind häufig Überträger von Krankheiten wie Malaria, Lyme-Borreliose und Typhus. Sie können bei ihren Wirten auch Hautreizungen, allergische Reaktionen und Unwohlsein hervorrufen. Die Bekämpfung ektoparasitärer Schädlinge umfasst typischerweise den Einsatz von Pestiziden, Repellentien, physischen Barrieren und anderen Schädlingsbekämpfungsstrategien, um ihren Befall und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken zu verhindern oder zu reduzieren.