Warum ist eine nicht einheimische Art gefährlich?

Nicht einheimische Arten, die oft als invasive Arten bezeichnet werden, können aus verschiedenen Gründen erhebliche Bedrohungen für Ökosysteme und Umwelt darstellen:

Wettbewerb um Ressourcen:Nicht einheimische Arten können mit einheimischen Arten um begrenzte Ressourcen wie Nahrung, Wasser und Lebensraum konkurrieren. Wenn nicht einheimische Arten erfolgreiche Wettbewerber sind, können sie die Häufigkeit und Vielfalt der einheimischen Arten verringern. Dieser Wettbewerb kann zum Niedergang oder sogar zum Aussterben der einheimischen Arten führen.

Raubtier- und Krankheitsübertragung:Einige nicht einheimische Arten sind unersättliche Raubtiere oder Träger von Krankheiten, die einheimische Arten schaden können. Zum Beispiel hat die Einführung des birmanischen Python in die Florida Everglades einheimische Beutepopulationen dezimiert und das Nahrungsnetz gestört. In ähnlicher Weise haben Krankheiten wie Chestnut Blight, die durch einen eingeführten Pilz verursacht werden, zerstörte amerikanische Kastanienbäume.

Veränderung und Störung des Lebensraums:Nicht einheimische Arten können drastische Veränderungen in ihren neuen Umgebungen verursachen, oft mit nachteiligen Auswirkungen. Einige Pflanzen wie Kudzu im Südosten der Vereinigten Staaten können schnell wachsen und dichte Matten bilden, die das Sonnenlicht daran hindern, einheimische Pflanzen zu erreichen, und natürliche Ökosysteme stören. Andere, wie der Zebra -Muschel, können aquatische Lebensräume modifizieren, indem sie Rohre verstopfen und die Wasserqualität verändern und einheimische Arten beeinflussen.

Hybridisierung und genetische Introgression:Nicht einheimische Spezies können sich mit eng verwandten einheimischen Spezies unterziehen, was zu hybriden Nachkommen führt. Dies kann zu genetischer Introgression führen, bei denen Gene aus den nicht einheimischen Spezies in die native Bevölkerung eingeführt werden, wodurch die genetische Integrität und Unterscheidungskraft der einheimischen Spezies möglicherweise verwässert wird.

Auswirkungen auf wirtschaftliche und menschliche Gesundheit:Invasive Arten können auch erhebliche wirtschaftliche Verluste verursachen. Zum Beispiel hat der Smaragd Ash Borer Esche in Nordamerika dezimiert, was zu Milliarden von Dollar an Verlusten der Forstwirtschaft und der Landschaftsgestaltung führt. Darüber hinaus können einige nicht einheimische Arten für Menschen gesundheitliche Risiken darstellen, wie die Übertragung des West-Nil-Virus durch invasive Mücken.

Insgesamt können nicht einheimische Arten Ökosysteme stören, die biologische Vielfalt reduzieren und wirtschaftliche und gesundheitliche Probleme verursachen. Die Verhinderung ihrer Einführung und Verwaltung ihrer Bevölkerung ist für die Erhaltung der Integrität einheimischer Ökosysteme und des Schutzes des menschlichen Wohlbefindens von wesentlicher Bedeutung.