Hauptverbraucher (Pflanzenfresser):
1. Samenverbreitung:Känguru-Ratten sind für ihre Angewohnheit bekannt, Samen an verschiedenen Orten zwischenzuspeichern (aufzubewahren). Wenn sie diese Samen für den späteren Verzehr vergraben, tragen sie unbeabsichtigt zur Samenverbreitung bei. Einige der zwischengespeicherten Samen können möglicherweise nicht abgerufen werden, sodass sie keimen und zu neuen Pflanzen heranwachsen können.
2. Bestäubung:Känguru-Ratten beteiligen sich am Bestäubungsprozess, indem sie Pollen auf ihrem Körper tragen, während sie auf der Suche nach Samen von einer Pflanze zur anderen wandern. Dies hilft bei der Fremdbestäubung, die für die Fortpflanzung und genetische Vielfalt von Pflanzen unerlässlich ist.
Sekundärkonsument (Allesfresser):
1. Samenräuber:Känguru-Ratten ernähren sich hauptsächlich von Samen, gelegentlich ernähren sie sich aber auch von Insekten und anderen kleinen Wirbellosen. Durch den Verzehr von Samen tragen sie dazu bei, die Pflanzenpopulationen zu regulieren und ein Überangebot bestimmter Arten zu verhindern.
2. Beutearten:Känguru-Ratten werden von verschiedenen Raubtieren gejagt, darunter Schlangen, Eulen, Kojoten und Füchse. Als Beute tragen sie dazu bei, das Gleichgewicht und die Vielfalt der Raubtierpopulationen im Ökosystem aufrechtzuerhalten.
3. Nährstoffkreislauf:Durch ihre Ernährungsgewohnheiten und Abfallprodukte nehmen Känguru-Ratten am Nährstoffkreislauf teil. Ihre Aktivitäten tragen dazu bei, Nährstoffe wieder in den Boden freizusetzen, sodass sie von den Pflanzen aufgenommen und genutzt werden können.
Insgesamt tragen Känguru-Ratten erheblich zum ökologischen Gleichgewicht ihrer Lebensräume bei. Ihre Rolle bei der Samenverbreitung, Bestäubung, Samenprädation und dem Nährstoffkreislauf macht sie zu wesentlichen Bestandteilen der Nahrungsketten und der gesamten Ökosystemfunktion.