1. Schmeichelende Schleifflächen:Pflanzenfresser haben Molaren mit breiten und flachen Oberflächen und bieten einen größeren Bereich zum Quer- und Schleifstoffmaterial. Diese flachen Oberflächen helfen beim effizienten Abbau faseriger Pflanzengewebe und erhöhen die Fähigkeit des Tieres, Nährstoffe aus dem Pflanzenmaterial zu extrahieren.
2. Kämme und Höcker:Die Molaren von Pflanzenfressern besitzen oft Grate (genannt Lophs) und Höcker (erhöhte Punkte oder Projektionen). Diese Strukturen arbeiten zusammen, um das Schleifen und Scheren von Pflanzenmaterialien zu verbessern, wodurch eine effektivere Kauenoberfläche erzeugt wird.
3. Hypsodonty:Viele pflanzenfressende Säugetiere weisen eine Hypsodonty auf, die sich auf das kontinuierliche Wachstum ihrer molaren Zähne während ihres gesamten Lebens bezieht. Wenn sich die Zähne vor ständigem Mahlen abnutzen, brachen sie ständig aus dem Zahnfleisch aus und gewährleisten eine lang anhaltende und langlebige Kaufläche.
4. Komplexe Emaillefalten:Der Zahnschmelz von Pflanzenfressermolaren wird oft gefaltet oder gewellt. Dies erhöht den effektiven Kaubereich und bietet effizientere Schleifflächen, sodass die Tiere große Mengen an Pflanzenstücken verarbeiten können.
5. Zement:Die Molaren von Pflanzenfressern haben oft eine Zementschicht, ein hartes verkalktes Gewebe, das ihre Wurzeln und die Oberfläche der Zähne bedeckt. Zement schützt die Zähne vor Verschleiß, die durch die abrasive Natur von Pflanzenmaterialien verursacht wird.
Insgesamt verbessern die Modifikationen in den Molaren pflanzenfressender Säugetiere ihre Fähigkeit, Pflanzenmaterial effektiv zu brechen und zu verarbeiten, was typischerweise gering ist und schwer zu verdauen ist. Diese Modifikationen ermöglichen es ihnen, die notwendigen Nährstoffe aus ihrer Ernährung zu extrahieren und Energie zu erhalten, um ihren pflanzenfressenden Lebensstil aufrechtzuerhalten.