Warum gingen Primaten vom Gehen als Quadrapods zu Zweibetalen?

Es gibt mehrere Hypothesen, die für den Übergang von Primaten vom Quadrupedalismus zum Bipedalismus vorgeschlagen wurden, der vor Millionen von Jahren auftrat. Einige der weit verbreiteten Faktoren sind:

1. Baumanpassung:

Primaten entwickelten sich in Bäumen, wo sie sich hauptsächlich bewegten, indem sie Zweige greifen und durch den Walddach schwingen. Dieser Baumstil in Baumen könnte die Entwicklung von Anpassungen für das Klettern erleichtert haben, wie lange Arme, flexible Gelenke und Greifenhände. Als Primaten mehr Zeit in den Bäumen verbrachten, spezialisierten sich ihre Vorderbeine auf Suspension und Fortbewegung.

2. Umweltveränderungen:

Veränderungen in der Umwelt, wie z. B. eine Abnahme der Waldbedeckung oder die Ausdehnung von Graslandschaften, können den Übergang zum Bipedalismus beeinflusst haben. Als Primaten mehr Zeit am Boden verbrachten, stießen sie auf verschiedene Gelände und Herausforderungen beim Durchqueren von Freiflächen. Die Bipedal -Fortbewegung ermöglichte eine erhöhte Sichtbarkeit und eine effiziente Fahrt über verschiedene Landschaften.

3. Energieeffizienz:

Der Bipedalismus hat bestimmte Energieeffizienzvorteile gegenüber dem Quadrupedalismus. Bei zwei Beinen können Primaten Energie sparen, indem sie die Anzahl der in Kontakt mit dem Boden in Kontakt reduzierten Gliedmaßen reduzieren und die für die Fortbewegung erforderliche Reibung und den Energieverbrauch minimieren. Diese Effizienz hätte für Fernreisen und Futtersuche vorteilhaft sein können.

4. Werkzeuggebrauch:

Die Entwicklung des Werkzeuggebrauchs in Primaten hat möglicherweise zur Verschiebung in Richtung Bipedalismus beigetragen. Als die Primaten anfingen, Werkzeuge zu verwenden, wurden ihre Hände mehr für die Manipulation von Objekten spezialisiert und die Vorderimbs für andere Aufgaben wie das Tragen oder Erreichen von höheren Aufgaben befreien. Dies hätte zu einer aufrechteren Haltung und der eventuellen Entwicklung des BiPedalismus führen können.

5. Thermoregulation:

Der Bipedalismus könnte thermoregulatorische Vorteile erzielen, indem die Körperoberfläche im Vergleich zur Quadrupedal Fortbewegung der Sonne ausgesetzt ist. Dies hätte in offenen Umgebungen mit intensivem Sonnenlicht vorteilhaft sein können.

Diese Faktoren spielten wahrscheinlich eine kombinierte Rolle bei der Verschiebung vom Quadrupedalismus zum Bipedalismus bei Primaten. Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Gründe für diesen Übergang noch von Wissenschaftlern diskutiert und untersucht werden.