Stachelrochen werden oft als Beifang bei der Fischerei auf andere Arten wie Garnelen, Thunfisch und Schwertfisch gefangen. Dies kann zu einem erheblichen Rückgang der Stachelrochenpopulationen führen, da sie oft nicht um ihrer selbst willen gezielt angegriffen werden. Einige Stachelrochenarten werden auch gezielt wegen ihres Fleisches, ihrer Flossen und ihrer Haut angegriffen, was zu ihrer Gefährdung beitragen kann.
2. Verlust und Verschlechterung des Lebensraums
Die Zerstörung und Verschlechterung der Lebensräume von Stachelrochen wie Korallenriffen, Mangrovenwäldern und Seegraswiesen kann verheerende Auswirkungen auf ihre Populationen haben. Diese Lebensräume bieten Stachelrochen Nahrung, Schutz und Brutstätte, und ihr Verlust kann es für sie schwierig machen, zu überleben und sich zu vermehren.
3. Umweltverschmutzung
Auch Verschmutzungen wie Ölverschmutzungen, Plastikmüll und Schwermetalle können Stachelrochen schaden. Schadstoffe können das Wasser und die Sedimente verunreinigen und es den Stachelrochen erschweren, zu atmen, sich zu ernähren und sich zu vermehren.
4. Klimawandel
Der Klimawandel stellt auch für Stachelrochen eine Bedrohung dar, da er zu Veränderungen der Meerestemperaturen, des Säuregehalts und der Zirkulation führen kann. Diese Veränderungen können die Lebensräume der Stachelrochen stören und ihnen das Überleben und die Fortpflanzung erschweren.
5. Andere Faktoren
Weitere Faktoren, die zur Gefährdung von Stachelrochen beitragen können, sind die Jagd und Verfolgung durch Menschen sowie natürliche Feinde wie Haie und große Fische.
Angesichts dieser Bedrohungen ist es wichtig, Maßnahmen zum Schutz der Stachelrochen zu ergreifen und ihr Überleben zu sichern. Dies kann auf verschiedene Weise erfolgen, darunter:
- Umsetzung nachhaltiger Fischereipraktiken zur Reduzierung von Beifängen und Zielfischerei
- Schutz und Wiederherstellung der Lebensräume der Stachelrochen
- Reduzierung der Umweltverschmutzung
- Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels
- Aufklärung der Öffentlichkeit über die Bedeutung von Stachelrochen und deren Erhaltung