1. Verlust und Fragmentierung von Lebensräumen: Der natürliche Lebensraum der Sternschildkröte besteht aus Grasland, Buschland und offenen Wäldern in Indien und Sri Lanka. Diese Lebensräume werden jedoch zunehmend für die Landwirtschaft, Urbanisierung und Infrastrukturentwicklung umgewandelt. Infolgedessen wird die Population der Sternschildkröten fragmentiert, was zu Isolation und genetischen Problemen führt.
2. Illegaler Haustierhandel: Sternschildkröten gelten aufgrund ihres einzigartigen Aussehens und ihrer relativ geringen Größe als exotische Haustiere. Die Nachfrage nach Sternschildkröten hat zu einer umfassenden Wilderei in ihren natürlichen Lebensräumen geführt. Der illegale Handel mit diesen Schildkröten stellt eine erhebliche Bedrohung für ihre Populationen dar, da viele Tiere geschmuggelt und auf dem Schwarzmarkt verkauft werden.
3. Sammlung für Traditionelle Medizin: In manchen Kulturen werden Sternschildkröten für traditionelle medizinische Zwecke verwendet, was zu ihrem Rückgang beiträgt. Der Glaube an ihre medizinischen Eigenschaften hat dazu geführt, dass diese Schildkröten gejagt und gesammelt werden, was den Druck auf ihre Populationen erhöht.
4. Raub und Konkurrenz: In freier Wildbahn sind Sternschildkröten mit natürlichen Feinden wie Füchsen, Schakalen und Greifvögeln konfrontiert. Darüber hinaus konkurrieren sie mit anderen Arten um Nahrung und Ressourcen. Diese Faktoren können das Überleben und den Fortpflanzungserfolg von Sternschildkröten beeinträchtigen, insbesondere im gefährdeten Jung- und Jugendstadium.
Es werden fortlaufend Naturschutzbemühungen unternommen, um Sternschildkröten und ihre Lebensräume zu schützen. Dazu gehören rechtliche Schutzmaßnahmen, Habitatmanagement, Programme zur Zucht in Gefangenschaft und Aufklärungskampagnen zur Bekämpfung des illegalen Handels. Durch die Bewältigung der Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind, kann der Erhaltungszustand der Sternschildkröte verbessert und ihr Überleben in freier Wildbahn für künftige Generationen gesichert werden.