1. Klimawandel: Mastodons lebten im Pleistozän, in dem es erhebliche Klimaschwankungen gab. Der allmähliche Übergang zu einem wärmeren und trockeneren Klima im späten Pleistozän stellte die Mastodonten vor Herausforderungen, da sich ihre Lebensräume veränderten und die Nahrungsressourcen knapper wurden.
2. Lebensraumverlust: Als sich das Klima änderte, begannen Wälder Grasland und Wüsten zu weichen. Dieser Verlust ihres bevorzugten Lebensraums schränkte die Reichweite und den Zugang der Mastodons zu Nahrungsquellen wie Baumblättern, Ästen und anderer Vegetation weiter ein.
3. Wettbewerb: Die Ankunft anderer Pflanzenfresser wie Mammuts und pflanzenfressender Arten führte zu einem Wettbewerb um Ressourcen und Nahrungsquellen. Dieser verstärkte Wettbewerb übte zusätzlichen Druck auf die Mastodon-Populationen aus.
4. Menschenjagd: Im späten Pleistozän kamen Menschen nach Nordamerika und begannen, Mastodonten nach Nahrung und Materialien zu jagen. Während darüber diskutiert wird, inwieweit die menschliche Jagd zu ihrem Aussterben beitrug, spielte sie wahrscheinlich eine Rolle bei der Reduzierung der Mastodon-Populationen.
5. Krankheit: Die Einführung neuer Krankheiten oder Krankheitserreger durch Menschen oder andere wandernde Arten könnte ebenfalls zum Rückgang der Mastodon-Populationen beigetragen haben. Krankheiten können sich schnell ausbreiten und das Überleben und den Fortpflanzungserfolg der Tiere beeinträchtigen.
6. Geringe genetische Vielfalt: Mastodonten hatten eine relativ geringe genetische Vielfalt, was sie anfälliger für Umweltveränderungen und Krankheiten machte. Dieser Mangel an genetischer Variation verringerte ihre Fähigkeit, sich an veränderte Bedingungen anzupassen und darauf zu reagieren.
Die Kombination dieser Faktoren wie Klimawandel, Lebensraumverlust, Konkurrenz, menschliche Jagd, Krankheiten und geringe genetische Vielfalt führten letztendlich zum Aussterben der Mastodonten. Diese Faktoren wirkten im Laufe der Zeit zusammen, führten zur Verarmung ihrer Populationen und führten schließlich zu ihrem Verschwinden vor etwa 10.000 bis 11.000 Jahren.