1. Anzahl der Wirbel :Urodele-Schwänze sind im Vergleich zu Anuranen länger und stärker entwickelt. Sie können bis zu 45 Wirbel haben, während Anuranschwänze normalerweise weniger Wirbel haben, normalerweise etwa 10–25.
2. Form und Länge :Urodele-Schwänze sind im Allgemeinen länger und dünner und überschreiten oft die Länge des Körpers. Anuran-Schwänze hingegen sind tendenziell kürzer und runder.
3. Unterstützende Strukturen :Urodele-Schwänze haben gut entwickelte innere Stützstrukturen, einschließlich Neuralbögen, Hämbögen und verknöcherten Centra (Wirbelkörper). Im Gegensatz dazu fehlen Anuran-Schwänzen diese inneren Stützen und sie werden hauptsächlich von Muskeln und Bindegewebe gestützt.
4. Schwanzmuskulatur :Urodele-Schwänze haben gut entwickelte Muskeln, die eine größere Flexibilität und Bewegung ermöglichen. Diese Muskelstruktur ermöglicht es Urodellen, ihren Schwanz für verschiedene Zwecke zu nutzen, beispielsweise zur Fortbewegung, zum Gleichgewicht und zur Verteidigung. Anuran-Schwänze haben jedoch eine schwächere Muskulatur, was ihre Bewegung und Funktionen einschränkt.
5. Flossenartige Strukturen :Urodeles haben oft flossenartige Strukturen, sogenannte Schwanzflossen, die von ihren Schwänzen ausgehen. Diese Flossen helfen Urodele dabei, ihre Schwimmfähigkeiten zu verbessern und die Stabilität im Wasser aufrechtzuerhalten. Anuranen hingegen fehlen diese Schwanzflossen.
6. Regeneration :Urodele-Schwänze haben eine bemerkenswerte Fähigkeit, sich zu regenerieren, wenn sie verloren gehen oder verletzt werden. Diese Regenerationsfähigkeit variiert zwischen verschiedenen Urodele-Arten, aber viele können komplexe Schwanzstrukturen nachwachsen lassen. Im Gegensatz dazu verfügen Anurane nur über eine begrenzte oder gar keine Schwanzregenerationsfähigkeit, wenn ihr Schwanz verloren geht oder beschädigt wird.
Diese Unterschiede in der Schwanzanatomie und -struktur spiegeln die unterschiedlichen Lebensstile und Anpassungen von Urodeles und Anuranen in ihrer jeweiligen Umgebung wider.