Was ist die biomonomiale Numenklatur?

Die Binomialnomenklatur ist ein System zur Benennung von Arten, das zwei Wörter verwendet, den Gattungsnamen und den Artnamen. Zuerst wird der Gattungsname geschrieben, gefolgt vom Artnamen. Beide Namen sind kursiv geschrieben. Der wissenschaftliche Name der Hauskatze lautet beispielsweise *Felis catus*.

Die Binomialnomenklatur wurde erstmals im 18. Jahrhundert vom schwedischen Naturforscher Carl Linnaeus vorgeschlagen. Es wurde schnell zum anerkannten Standard für die Benennung von Arten und wird auch heute noch verwendet. Die binomiale Nomenklatur ist ein nützliches System, da sie für jede Art einen einzigartigen und eindeutigen Namen liefert. Dadurch ist es möglich, Arten ohne Verwirrung zu identifizieren und darüber zu kommunizieren.

Der Gattungsname ist ein allgemeiner Begriff, der sich auf eine Gruppe verwandter Arten bezieht. Der Artname ist ein spezifischerer Begriff, der sich auf eine bestimmte Art innerhalb einer Gattung bezieht. Die Gattung *Felis* umfasst beispielsweise alle Katzenarten, einschließlich der Hauskatze (*Felis catus*), des Löwen (*Felis leo*) und des Tigers (*Felis tigris*).

Die binomiale Nomenklatur wird nicht nur zur Benennung von Tieren verwendet. Es wird auch zur Benennung von Pflanzen, Pilzen und anderen Organismen verwendet. Der wissenschaftliche Name des Gänseblümchens lautet beispielsweise *Bellis perennis*.