Wie atmen Cnidarier?

Cnidarier, darunter Quallen, Korallen, Meeresanemonen und Hydras, haben im Vergleich zu vielen anderen Tiergruppen eine relativ einfache Körperstruktur. Sie haben keine spezialisierten Atemorgane wie Lungen oder Kiemen, aber sie haben immer noch effiziente Mechanismen für den Gasaustausch.

1. Diffusion durch die Körperoberfläche:Cnidarier haben ein Verhältnis mit hoher Oberfläche zu Volumen, wodurch sie Gase direkt mit ihrer Umgebung durch ihre Körperoberfläche austauschen können. Ihre dünnen und porösen Körperwände erleichtern die effiziente Diffusion von Sauerstoff und Kohlendioxid.

2. Gastrovaskulärhöhle:Cnidarier haben eine gastrovaskuläre Höhle, die mehrere Funktionen erfüllt, einschließlich Verdauung, Zirkulation und Gasaustausch. Der gastrovaskuläre Hohlraum ist mit Gastrodermalzellen ausgekleidet, die direkt dem umgebenden Wasser ausgesetzt sind, wodurch die Diffusion von Gasen ermöglicht wird.

3. Mesoglea:Die Mesoglea ist eine Gelee-ähnliche Substanz zwischen dem Ektoderm und dem Endoderm in Cnidariern. Es enthält zahlreiche Kanäle und Kanäle, die die Zirkulation von Wasser und den Austausch von Gasen erleichtern. Die Zusammensetzung der Mesoglea ermöglicht die effiziente Diffusion von Sauerstoff und Kohlendioxid.

4. Zilien- und Muskelbewegungen:Cnidarier haben Zilien, winzige haarähnliche Strukturen, die ihre Körperoberfläche und die gastrovaskuläre Höhle auskleiden. Die koordinierte Schläge dieser Zilien erzeugen Wasserströmungen, die dazu beitragen, Wasser zu zirkulieren, Sauerstoff in das Gewebe zu bringen und Kohlendioxid zu entfernen. Darüber hinaus helfen Muskelbewegungen, wie diejenigen, die am Schwimmen oder Pulsieren beteiligt sind, auch den Wasserzirkulation und den Gasaustausch.

Es ist erwähnenswert, dass Cnidarier zwar effiziente Mechanismen für den Gasaustausch haben, im Vergleich zu vielen anderen Tieren im Allgemeinen niedrige Stoffwechselraten aufweisen. Ihre einfachen Körperstrukturen, das Fehlen komplexer Gewebe und Organe und die relativ geringe Größe tragen zu ihrer Fähigkeit bei, ihren Sauerstoffanforderungen durch Diffusion und Grundzirkulation zu erfüllen.