Trilobiten: Diese ausgestorbenen Meeresarthropoden sind in den Pyrenäen weit verbreitet. Sie gediehen im Paläozoikum, vom Kambrium bis zum Devon. Trilobitenfossilien können an vielen Orten gefunden werden, beispielsweise in den Kambriumschiefern in der Nähe von Gavarnie in Frankreich und in den ordovizischen Kalksteinen im Vallibierna-Gebiet in Spanien.
Ammoniten: Ammoniten sind ausgestorbene Kopffüßer, die mit den heutigen Tintenfischen und Tintenfischen verwandt sind. Sie kommen häufig in den mesozoischen Gesteinen der Pyrenäen vor, insbesondere in der Jura- und Kreidezeit. Versteinerte Ammoniten können in den Kalksteinen und Mergeln von Orten wie dem Col de Ares in Frankreich und der Sierra del Montsec in Spanien beobachtet werden.
Echinoiden (Seeigel): Seeigel sind wirbellose Meerestiere mit stacheligem Panzer. Ihre Fossilien sind in den Pyrenäen vom Paläozoikum bis zum Tertiär weit verbreitet. Sie kommen in flachen Meeresablagerungen wie den Kreidekalksteinen im spanischen Roncal-Gebiet vor.
Rudistische Muscheln: Rudistenmuscheln waren in der späten Kreidezeit reichlich vorhanden. Sie sind groß und oft bizarr geformt und bilden in einigen Gebieten der Pyrenäen Riffstrukturen. Versteinerte Rudisten können an Orten wie der Gavarnie-Schlucht und dem Gebiet Luz-Saint-Sauveur in Frankreich sowie im Ordesa- und Monte-Perdido-Nationalpark in Spanien beobachtet werden.
Nummuliten: Nummuliten sind ausgestorbene einzellige Foraminiferen, die in warmen, flachen Meeren lebten. Nummulit-Fossilien kommen in den eozänen Kalksteinen der Pyrenäenregion häufig vor, insbesondere im Hecho-Gebiet in Spanien und in der Region um Pau und Mauléon in Frankreich.
Oligozäne Säugetiere: Die Pyrenäen haben auch wichtige Säugetierfossilien aus dem Oligozän hervorgebracht, etwa die Überreste früher Primaten, Nagetiere und Fleischfresser, die Einblicke in die frühe Entwicklung dieser Gruppen geben.
Dies sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Fossilien, die in den Pyrenäen gefunden werden. Die komplexe geologische Geschichte und die Umweltbedingungen des Gebirges haben zu einem reichen und wichtigen paläontologischen Erbe geführt, das weiterhin Wissenschaftler und Forscher aus der ganzen Welt anzieht.